Das Bundesarbeitsgericht entschied gerade einen Fall, der jeden Angestellten interessieren dürfte, der einen beachtlichen Teil seines Gehalts variabel, erfolgsbezogen erhält. Im konkreten Fall klagte ein Versicherungsvertreter aus dem Raum München seine Company auf Schadensersatz, weil sie es ihm als Arbeitgeber unmöglich mache, seine Provision zu verdienen. Während er früher zwischen 200.000 und 300.000 Euro pro Jahr erhielt, waren es 2008 nur noch 99.000 Euro. Jedoch: Mit seiner Klage ist der Versicherungsvertreter jetzt vor dem Bundesarbeitsgericht gescheitert. Arbeitsrechtler Boris Dzida, Partner bei der internationalen Kanzlei Freshfields beantwortet, was es damit auf sich hat und worauf man als Angestellter achten sollte.

