“Anders als im Ausland haben deutsche Unternehmen immer noch Mißtrauen gegenüber Home Offices”, berichtet Stefan Koop, Personalberater und Partner bei Amrop Delta. Die Führungskräfte haben offenbar das Gefühl, sie hätten nicht genug Kontrolle über ihre Mitarbeiter, wenn jene von zuhause aus arbeiten. Die Endkontrolle im Sinne einer Addition der Leistungen des Einzelnen – und einem möglichen Vergleich mit dem Output der Mitarbeiter im Büro genügt ihnen da anscheinend nicht. Oder ist es einfach das größere Machtgefühl, wenn jemand alle seine Mitarbeiter um sich versammelt weiß ?
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Business Behave: Der fehlende Charme von Flugbegleitern beim Reizwort Handy
Muss man das verstehen? Dass ein Flugbegleiter der American Airlines US-Schauspieler, Alec Baldwin, aus dem Flugzeug wirft, weil er auf seinem Handy eine Art Scrabble-Spiel, “Words with Friends”, spielt? Ist nicht längst klar, dass Handys unschädlich sind beim Fliegen? Und dass rund zehn andere Airlines weltweit das Handy-Telefonieren an Bord längs zulassen und sich über die entsprechenden zusätzlichen Einnahmen freuen, weil sie mitkassieren? Emirates zum Beispiel. http://blog.wiwo.de/management/2009/03/23/nervensagen-im-flugzeug/
Unternehmen sparen – und erniedrigen die Kunden an Service-Telefonen
Automaten-Emma hieß mal in Freiburg ein Laden, in dem man rund um die Uhr gegen Münzeinwurf allerlei Lebensmittel ziehen konnte von der Milch bis zur Erbsendose. Lebensmittel eben in den Zeiten, als das Ladenschlussgesetz noch dafür sorgte, dass man ab 18 Uhr nichts mehr einkaufen konnte. Schon damals hatten die Leute in Freiburg ambivalente Gefühle gegenüber so einem Geschäft ohne jeden Menschen.
Raschelraschel, blabla, ringring – die eingepreiste Fehlerquote
Konzentration auf anspruchsvolle Arbeit – womöglich welche, die Mitdenken erfordert – und die normalen Geräusche in einem Großraumbüro schliessen sich gegenseitig aus: Dabei sind es heute nicht mehr die Nadeldrucker, sondern das Sprechen. Dazu kommen Papierrascheln, Klappern auf der PC-Tastatur und vor allem die vielen Klingeltöne der Telefone in allen möglichen nervigen Varianten. Zumal: Wer denkt schon daran, sein Telefon leiser zu stellen – aus Rücksicht auf die anderen -, wenn er weggeht oder gar tagelang auf Dienstreise ist? Ganz extrem sind diejenigen, die sich selbst einen Kopfhörer aufsetzen, um ungestört zu sein – aber dafür ihr eigenes Telefon 40 mal klingeln lassen. Sie hören es ja nicht einmal.
Strafversetzung ins Großraumbüro
Jetzt ist es amtlich: Großraumbüros sind die 2b-Lagen. Darüber stehen Doppel- und darüber an der Spitze eben die Einzelzimmer.
Chefs, die glauben machen wollen, es herrsche einig Basisdemokratie in der Sitzordnung und Großraumbüros seien ganz wunderbar fürs effiziente, qualitätsorientierte Arbeiten, wurden jetzt vom Landesarbeitsgericht Köln Lügen gestraft.
Business Behave: Die Ohrstöpsel im Großraumbüro
In ihrer Not, um sich zur der vielen Geräusche – etwa von Kollegen, die miteinander sprechen oder telefonieren oder aber ratternde Kopierer und dergleichen mehr – auf die Arbeit konzentrieren zu können, greifen viele Kollegen zur persönlichen Abschirmwaffe – den Ohrstöpseln zu ihrem Iphone.
Großraumbüros lösen Tinnitus aus
Sie wollen die Krankenquote in Ihrem Unternehmen senken? Dann sollten Sie als erstes den Mitarbeitern Großraumbüros ersparen. Denn Geräte und Gespräche anderer Mitarbeiter sind in Büros die größten Lärmquellen – und stellen damit den Stress dar, der oft Tinnitus auslöst. Vor allem: Chronischer Tinnitus kann sich zu einer “ernsthaften seelischen Belastung entwickeln und sogar zu Arbeitsunfähigkeit führen”, vermeldet der TÜV Süd, der Unternehmen beim Gesundheitsmanagement unterstützt. » Weiterlesen

