Der interessante Punkt ist das Unausgesprochene: Fast nie sagt ein Top-Manager zu seinen Abteilungsleitern und ähnlichen nachgeordneten Führungskräften, sie sollten abends, am Wochenende und im Urlaub auf Empfang bleiben – via Handy. Trotzdem sind – im vorauseilenden Gehorsam – 90 Prozent dieser Mittelmanager am Feierabend für ihre Company erreichbar. Am Wochenende sind es 70 Prozent und im Urlaub immer noch 58 Prozent. Das ergab die Umfrage des Berufsverbands Die Führungskräfte (DFK) unter rund 1000 Mittelmanagern. Denn, so meinen 64 Prozent der Befragten, das erwarte man von ihnen.
Artikel mit dem Tag: Handy
Lesehinweis: Jetzt mit Studie belegt – Telefonieren im Flugzeug ist unschädlich
Handytelefonierer können Flugzeuge doch nicht zum Absturz bringen, jetzt belegt es auch eine Studie:
Business Behave: Der fehlende Charme von Flugbegleitern beim Reizwort Handy
Muss man das verstehen? Dass ein Flugbegleiter der American Airlines US-Schauspieler, Alec Baldwin, aus dem Flugzeug wirft, weil er auf seinem Handy eine Art Scrabble-Spiel, “Words with Friends”, spielt? Ist nicht längst klar, dass Handys unschädlich sind beim Fliegen? Und dass rund zehn andere Airlines weltweit das Handy-Telefonieren an Bord längs zulassen und sich über die entsprechenden zusätzlichen Einnahmen freuen, weil sie mitkassieren? Emirates zum Beispiel. http://blog.wiwo.de/management/2009/03/23/nervensagen-im-flugzeug/
Wenn Datenschutz den Falschen schützt
Da heften sich die Unternehmen alle irgendwelchen Werte an, nach denen sie sich angeblich richten. jeder weiss natürlich, dass die nichts mit dem Firmenalltag zu tun haben oder etwa gelebt werden, sondern dass sich die irgendwer am grünen Tisch eigens ausgedacht hat, die Werbeagentur etwa oder jemand aus der Pressestelle oder sonstwer. Jedenfalls kommen die Werte nicht aus den Unternehmen und auf ihre Einhaltung pocht auch keiner. Aber sie machen sich eben gut auf den Broschüren, am Eingang oder der Homepage – und da ruhen sie in Frieden.
Warum mitangehörte Handygespräche Autounfälle verursachen
Der Wissenschaftler Lauren Emberson von der Cornell-Universität in Ithaca – das ist im Staat New York – hat auch nochmal erforscht, was eigentlich schon bekannt war: Dass das Mitanhören von Handygesprächen nervt. So sehr, dass man unkonzentriert wird, beispielsweise beim Autofahren. Warum? Weil man nur die eine Häfte des Dialogs mitbekommt. Die Forscher gehen so weit, Beifahrern im Auto zu raten, Handygespräche zu unterlassen – um die Fahrtüchtigkeit des Fahrers nicht zu beeinträchtigen. Mein Eindruck, das Thema werde etwas übertrieben, war dann wohl nicht ganz zutreffend.
Jetzt frage ich mich aber eins: Es liegt ja nicht am Handy, es könnte ja ebenso ein Telefonat im Festnetz sein, das Mithörern auf den Wecker geht. Es gibt ja auch zahlreiche andere Situationen, in denen man auch Festnetzgespräche ebenso nur zur Hälfte mitbekommt wie Handytelefonate an der Bushaltestelle.
In Büros etwa. Wenn man mitanhört, was der Raum-Nachbar am Telefon so von sich gibt oder auf Fragen (die man selbst nicht hören, nur ahnen kann) antwortet. Wenn man also anfängt, genauer hinzuhören, mitzudenken und seine eigene Arbeit derweile vernachlässigt. Aber das gilt als Kommunikation und ist in Ordnung. Politisch korrekt jedenfalls.
Warum eigentlich? Meist hat man nichts davon, diese aufgezwungenen Gespräche mitanzuhören, weder Aktientipps noch wird die eigene Arbeit effizienter. Im Gegenteil. Teure Arbeitszeit wird verschwendet. Durch Ablenkung, die im System eingebaut ist.
Ohne Internet und Handy in Afrika abgeschnitten – die Hör-CD “Hummeldumm”
Mit modernen Kommunikationsmitteln ist man überall auf der Welt erreichbar – und kann selbst auch jeden erreichen? Auf diese irrige Annahme bauen leider viele Geschäftsmodelle auf, Internetportale und Services wie Onlinebanking. Und wer an den Hürden scheitert wie ungeladenen Handys, fehlendem Ladekabel, falschem Adapter, Funklöchern, fehlenden PIN-Zahlen undsoweiter, verzweifelt darüber schon mal. Geschäfte können deshalb platzen, gar nicht erst zustanden kommen. Oder Fristen laufen ab, wie in dem Hörbuch “Hummeldumm”, in dem das ganz Elend mit den fehlenden Kommunikationsinstrumenten beschrieben wird – in all seinen Steigerungen. » Weiterlesen
Ein Trost für Working Moms: Handy hilft
Mama muss gar nicht immer zuhause oder permanent um ihr Kind drumherum sein. Die lange Hundleine – das Handy – tut´s auch. Ist das Kind unter den Fittichen von Kinderfrau oder Au-pair und hat Sehnsucht nach seiner Mutter, können Mutter und Kind ebenso gut telefonieren: das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin wird auch dann ausgeschüttet, wenn das Kind die Mutter lediglich spricht. es muss sie gar nicht sehen. » Weiterlesen

