Artikel mit dem Tag: Business behave

Ein Teller Hähnchen-Glasnudeln mit Ute Jasper – über Business Behave von Junganwälten

 

 

Ute Jasper, Vergaberechtlerin und Partnerin bei Heuking Kühn

Ute Jasper, Vergaberechtlerin und Partnerin bei Heuking Kühn

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Business Behave: Virtuelle Handtücher auf der Business-Club-Badeliege – um andere geladene Gäste wegzuschicken

Business-Behave: Warum couragierte Oberkellner wichtig sind.

Manchmal wünschte man  sich, dass es wenigstens dieses Handtuch auf der Badeliege gäbe. Dann würde man die Reservierung wenigstens erkennnen.  So ungezogen sie auch sei – aber wenigstens das. Die Rede ist von einem lokales Business-Club-Treffen mit durchaus semi- oder gar richtig prominenten Mitgliedern und Gästen, jedenfalls geladenen und zahlenden. Um ein Stadt- oder sonst ein -Bashing zu ersparen, verrate ich hier weder Tatort noch Rahmen. Ausnahmsweise. Weil´s andere mitträfe, die wirklich unschuldig sind.

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Business Behave: Halsen Sie mir nicht Ihre Pflichten auf!

 

“Ich bin doch nicht seine Sekretärin”

Eine tolldreistes Stück aus der Reihe “Arbeit wegdelegieren” erzählte mir gestern die Chefin einer PR-Agentur. Sie war stinksauer und schnaubte “Ich bin doch nicht seine billige Sekretärin.”: Gemeint war ein Branchenkollege, ebenfalls Agenturinhaber, der ihr die Bewerbungsunterlagen einer jungen Frau bei seinem Unternehmen kurzerhand weiterschickte. Ohne jede Ankündigung oder vorherige Absprache. Nur mit den begleitenden Worten “Falls Du jemanden brauchst, ….ansonsten sage ihr bitte ab.”

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Business-Behave: Versteck-Spielen mit Redakteuren

Da haben wir´s wieder: Die Anwaltskanzlei-Mail, die

1)  mit dem Betreff “Pressemeldung” ankommt – von jemand, dessen Name nicht ganz so geläufig ist wie Supermann oder Micky Maus (ich will hier aber niemanden vorführen und schreibe es nicht dazu).

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Business Behave: Der fehlende Charme von Flugbegleitern beim Reizwort Handy

Muss man das verstehen? Dass ein Flugbegleiter der American Airlines US-Schauspieler, Alec Baldwin, aus dem Flugzeug wirft, weil er auf seinem Handy eine Art Scrabble-Spiel, “Words with Friends”, spielt? Ist nicht längst klar, dass Handys unschädlich sind beim Fliegen? Und dass rund zehn andere Airlines weltweit das Handy-Telefonieren an Bord längs zulassen und sich über die entsprechenden zusätzlichen Einnahmen freuen, weil sie mitkassieren? Emirates zum Beispiel. http://blog.wiwo.de/management/2009/03/23/nervensagen-im-flugzeug/

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Versteckte Kamera mit Winterkorn

Da liest man immer wieder von Unternehmen, die ihre Mitarbeietr permanent auf Video aufnehmen. Oder von Leuten, die ihre Kolleginnen oder Mitarbeiterinnen in der Umkleide heimlich filmen. Doch dass Top-Manager dabei gefilmt werden, wie sie Konkurrenzbeobachung betreiben und dabei wütend werden, das ist neu: VW-Chef Martin Winterkorn bewies Disziplinlosigkeit, raunzte seine Mitarbeiter an und schien sie auch noch ungerecht zu behandeln - und unterhielt damit im Internet auf youtube schon jetzt 370 000 Zuschauer, Konsumenten, Branchenkollegen undundund

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Business Behave: Oberlehrerin Lena mit Putzfimmel?

Man weiß nicht so recht, ob es Masche ist, ein Imagewechsel von der trällernden Schülerin zur Stefan-Raab-Nachfolgerin – oder einfach nur schlechte Erziehung. Wenn die Eurovision-Song-Contest-Sängerin Lena vor laufender Kamera schlechtes Benehmen zur Schau stellt. Zum Beispiel als sie in Düsseldorf einen roten Teppich ausgerollt bekam, weil sie wohl vom Oberbürgermeister Elbers empfangen wurde. “Wie findest Du`s hier?” war die leutselige Moderatorenfrage an sie. “Dreckig”, war die Lena-Antwort und sie kniete sich mit einer kleinen Kamera hin und fotografierte irgendwelche Fußspuren auf dem roten Teppich.

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Gäste wieder ausladen – ein absolutes NoGo

Das Bundespräsidialamt hat Johannes Heesters in eine unangenehme Situation gebracht: Es hat ihn erst eingeladen zu einem Bankett mit Königin Beatrix aus den Niederlanden – und ihn dann ganz offiziell wieder ausgeladen. Weil man mehr Zusagen erhalten habe als erwartet. Ganz so, als könne man nicht in einen anderen Raum ausweichen oder mehr Tische und Stühle aufstellen.

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Der BH ist ein Muss, ein Deo nicht

Es gibt Urteile, da reibt man sich erst mal die Augen. Oder fragt sich, ob 1.April ist oder ob der rheinische Karneval einen Einfluss hatte. Zumindest wenn das Urteil aus Köln kommt, einer der Karnevalshochburgen. Aber da kein Rückruf oder eine Warnmeldung erfolgte, muss es wohl ernst gemeint sein: Dass ein Dienstleister für Flughafenkontrollen seinen Mitarbeiterinnen BH´s, Bustiers oder ein Unterhemd vorschreiben darf. Und dass die Unterwäsche weiss oder hautfarben sein muss, aber kein Muster, Beschriftungen oder Embleme haben darf. Und wenn jemand bunte Unterwäsche trägt, dürfe sie nicht durchscheinen.

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Business Behave: Dress Code und Benimm-Nachhilfe bei der UBS

Die Nachrichtenagentur AFP vermeldet, was hierzulande undenkbar erscheint: Da stellt ein Unternehmen – die UBS-Bank in der Schweiz – für seine Mitarbeiter konkrete Spielregeln auf, wie sie sich anziehen sollen und welche Unarten sie vermeiden sollen. Der Reputation der Bank zuliebe.
Doch was von weitem wie ein Eingriff in die Persönlichkeitsrecht erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen eher als 40-seitige Anleitung zu gutem Benimm im Job. Als Massnahme zur Rücksicht gegenüber Kunden und Kollegen – und als Leitfaden. Befolgt man ihn, steht man auf der sicheren Seite, das alleine hat schon was für sich. Ähnlich wie bei Schuluniformen, die auch viel zur Entspannung der Lage beitragen. Und dass manche junge Leute diese Stilfragen zuhause – mit Eltern der 68-er-Generation – nicht gelernt haben, ist klar.
Im Detail:  Die Banker sollen bitteschön hautfarbene Unterwäsche tragen. Dessous sollen nicht erkennbar sein, Reizwäsche gehört nicht ins Business. Auch künstliche auffällige Fingernägel verbittet sich die Bank. Ebenso wie Tatoos und Piercings. In Ordnung. Aufdringlicher Schmuck soll nicht sein und der Rock darf nicht spannen, jedenfalls nicht von hinten. Dafür ist es eine Bank und kein Sonnenstudio. Die Bank zahlt besser und dafür darf sie auch ein paar Zugeständnisse erwarten.

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