Warum Bewerber Jobs absagen: An oberster Stelle liegt’s an Vorgesetzten, die keinen guten Eindruck machen

Wenn Vorgesetzte schlecht ankommen

Warum Stellenbewerber den Unternehmen nach dem Vorstellungsgespräch selbst einen Korb geben, hat die Online-Jobplattform Stepstone über 20.000 Fachkräfte in Deutschland gefragt. An der Spitze der Absagegründe stehen künftige Vorgesetzte, die ein schlechtes Bild abgeben (72 Prozent). Sie geben dabei offenbar häufig keine gute Figur ab.

Oder die Kandidaten suchen nach dem Vorstellungsgespräch erst einmal zusätzliche Infos im Netz bei Bewerberportalen wie Kununu, um sich – sicherheitshalber – auf eigene Faust schlau zu machen. Wird in diesen Arbeitnehmerbewertungsportalen Unternehmen autoritärer Führungsstil oder gar mangelnde soziale Kompetenz von früheren Arbeitnehmern attestiert, lässt das viele durchaus zurück zucken.

Interessant: Erst auch dem zweiten Platz kommen Absagen, wegen zu niedrigem Gehalt (71 Prozent).

 

Lügen haben sofort Konsequenzen

Bemerkenswert: Schon im Vorfeld fällt 66 Prozent der Bewerber auf, wenn das Unternehmen gelogen hat. Dann verlieren sie von vornherein das Zutrauen und sagen lieber gleich den Job ab.

25 Prozent der Stellenbewerber dagegen finden es unwürdig, sich unvorbereitet auf Tests einlassen zu müssen und sagen daraufhin ab. Auch wenn sie gezielt unter Druck gesetzt, um mal getestet zu werden, lässt 42 Prozent abspringen.

 

26 Prozent gefallen der Standort der Company oder der Arbeitsplatz selbst nicht. In Zeiten von Großraumbüros dürfte diese Zahl noch weiter ansteigen, denn für viele Arbeitnehmer sind die allein schon ein Grund, um abzusagen. Vielen ist ihre Gesundheit mehr wert, als Unternehmenslenker glauben.

 

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