Mindestlohn? Halb so wild, meinen die großen Familienunternehmen

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat für die BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nachgefragt, ob das Thema Mindestlohn tatsächlich ein Problem sei: bei Geschäftsführern, Vorständen, Inhabern und geschäftsführenden Gesellschaftern eigentümergeführter Familienunternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern oder 25 Millionen Euro Umsatz.

Die verblüffende Antwort bei dieser Umfrage: Nein, für 83 Prozent von ihnen ist der Mindestlohn kein Problem. Denn: Die allermeisten, nämlich 83 Prozent, seien davon unbeeindruckt und stünden zu ihren Angestellten.

Nur jedes sechste Familienunternehmen (17 Prozent) fühle sich durch den Mindestlohn belastet.

Nur sieben Prozent der großen Familienunternehmen mit über 100 Mitarbeiter oder mehr als 25 Millionen Euro Umsatz im Jahr trage sich mit dem Gedanken, wegen der Mindestlohn-Vorschriften Mitarbeiter zu entlassen.

http://www.bdo.de/uploads/media/Nachfolgeregelung_in_Familienunternehmen.pdf

 

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Alle Kommentare [1]

  1. Es war mir von vorhinein klar, dass der Mindestlohn, wie die meisten übrigen arbeits- und steuerpolitischen Änderungen auch, hauptsächlich die Schwachen treffen werden. Das starke Unternehmen genug Rücklagen und passive Posten haben, um Volatilitäten im Umsätzen zu verkraften oder gestiegene Selbstkosten zu kompensieren, ist wohl offensichtlich jedem klar.