Manager im Corona-Strudel: Wer sein eigenes Danach nicht mehr erkennt – Gastbeitrag von Dorothea Assig und Dorothea Echter

Wenn das Danach nicht zu erkennen ist, sollten Sie gestalten, raten die Coaches Dorothea Assig und Dorothee Echter Managern im Corona-Strudel mit ungeahnten Entscheidungsfreiheiten, plötzlichen Karriereschritten oder kompletten Desastern. (Gastbeitrag)

 

Dorothe Assig (l.) und Dorothee Echter (r.) (Foto: PR/Magdalena Jooss Fotografie)
Links steht Frau Assig und rechts Dorothee Echter

 

Jeder Manager muss jetzt für sich selbst eine eigene sichere Orientierung gewinnen, das ist die vorrangige Aufgabe. Nur wie? Was kommt nach Corona auf das Management und die Unternehmen zu? Ziemlich sicher wird es kein Zurück zu Vorherzu unbeschwerten Zeiten  geben – das sagt sich leichter als es zu verkraften ist. Die vielen Diskussionen, Webinare, Posts, Blogs, Online-Konferenzen, Artikel zeigen die Diversität der Vorstellungen auf, die alle um die Frage ringen: Wo führt uns die Krise hin? 

 

Für manche Führungspersonen ist es eine Zeit ungeahnter Entscheidungsfreiheiten, des Machtgewinns, der plötzlichen Karriereschritte, für andere ein komplettes existentielles Desaster, von monatelangem Tag-und-Nach-Arbeiten direkt in den Jobverlust, die Insolvenz, die Verschuldung. Dazwischen unzählige Buzzwords wie Remote, Agilität, New Work, Accelerated AI, the New Normal … die eine Entwicklungsrichtung angeben wollen. Was jetzt alles ausgerufen wird, the end of this … and the beginning of that ..., wird nicht unbedingt Wirklichkeit werden. Es braucht Offenheit, um sich in diesen Diskurs zu werfen. Manches klingt zu verrückt, doch noch ist nicht erwiesen, ob sich nicht Verrücktheiten durchsetzen. Und wieso denken wir, etwas ist verrückt, wo es in einer Welt, in der alles anders ist, keine Gewissheiten mehr gibt?  

 

Wenn das Danach nicht zu erkennen ist, was machen Sie als Topmanager in der Zwischenzeit, jetzt? 

 

Während in unzähligen Online-Konferenzen über die Zukunft diskutiert wird, wird sie gleichzeitig gemacht – von den Einflussreichsten, von Ihnen.  

Als Manager geben sie sich selbst eine Ausrichtung und dann handeln Sie. Sie gestalten. Das ist leicht für Sie, wenn  

  • Sie Ihrer Ambition vertrauen. Welchen neuen Fokus, welchen Veränderungsaspekt findet Ihre Ambition, um die Situation für Ihr Unternehmen, zum Wohl der Menschen zu nutzen?
  • Sie Im Lernmodus sind. Erfolgreiche Spitzenleute lernen zuerst über sich selbst. Welchen Gefühlen dürfen Sie nicht die Regie überlassen? Welche neuen Perspektiven und Erfolgsmuster gibt es für Sie? Staunen Sie, was alles für Sie möglich ist, welche alten Denkgewohnheiten Sie aufgeben können.  
  • Sie sich vorbehaltlos Neuem öffnenNoch nie war so deutlich: was gestern richtig warkann heute falsch sein und übermorgen komplett in Vergessenheit geraten. Im internationalen Topmanagement kommt eine neue Orientierung nur aus der Bereitschaft, jetzt die Welt jeden Tag neu wahrzunehmen, wie sie ist, und nicht wie sie war 
  • Sie sich als Teil von etwas Größerem fühlen Was ist für Sie dieses Größere? Eine Gemeinschaft, in der es möglich ist, zu neuen Erkenntnissprüngen zu kommen, Sie sich verbunden zu fühlen, im Diskurs über die Welt und die Unternehmen zu sein, Gutes zu tun? Wenden Sie sich Menschen zu, die nicht privilegiert sind. Machen Sie ihnen und sich Freude und spenden Sie. Legen Sie einen größeren Schein in einen Umschlag, herzliche Worte dazu und schicken ihn gleich ab. Spenden Sie größere Summen, noch größere, hej  da geht mehr ... Fast unglaublich, der April war der beste Börsenmonat seit 1987. Das Gefühl der Fülle ist ein Resonanzphänomen und entsteht im Tun, nicht im Bewahren. Je verschwenderischer Sie Ihr Glück, Ihre Erfolge, Ihre Kenntnisse, Ihr Vermögen mit anderen teilen, um mehr wächst Ihr Gefühl der Fülle. Wenn Sie in der Fülle leben, sehen Sie diese überall. Sie sehen Chancen, Erfolg zieht sie an.  

Wenn das danach nicht zu erkennen ist, gestalten Sie.

 

 

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