Wo es die höchsten Gehaltssteigerungen gibt: Patentingenieure verdienen 100.000 Euro nach neun Jahren

Das Marktforschungsinstitut Statista hat mit der Karriereplattform Gehalt.de untersucht, in welchen Berufen die höchsten Gehaltssprünge passieren. Dass die Pharmabranche ohnehin schon am allerbesten zahlt, ist bekannt. Wer kann, sollte die gutzahlenden Branchen von vornherein ansteuern.

Darüber hinaus gilt: Man möchte meinen, dass die Dauer der Jahre im Job sich positiv auswirkt aufs Gehalt – doch weit gefehlt. Auch da sollte man genau hinsehen, wie die Entwicklung sich typischerweise über die Jahre darstellt.

 

Bloß keine Krisenbranchen ansteuern

Immerhin gibt’s Branchen, die trotz der guten Konjunktur in den vergangenen Jahren eine so schlechte Performance haben, dass Angestellte dort bereits seit 20 Jahren keine Gehaltserhöhungen mehr bekommen. Zu solchen Krisenbranchen zählen beispielsweise die Medien und insbesondere die Print-Presse. Wem nützt es, wenn er mit einem halbwegs ordentlichen Gehalt eingestellt wird, aber dann 20 Jahre lang keine Gehaltserhöhung bekommt. Weil um ihn herum so viele Menschen entlassen werden und der Arbeitgeber nur achselzuckend auf die Krise hinweist.

 

Patentingenieure, Business Developer und Justiziare machen große Sprünge

Frauke Suhr von Statista sagt: „Grundsätzlich schaffen Akademiker die größten Sprünge bei der Gehaltsentwicklung. Auf Rang eins stehen die Patentingenieure. In diesem Beruf steigen Angestellte im Schnitt bereits mit einem Spitzengehalt von 50.500 Euro brutto im Jahr ein. Nach neun Jahren im Beruf können sie diese Summe sogar verdoppeln – auf fast 100.000 Euro brutto im Jahr, wie die Statista-Grafik zeigt. Das entspricht einer Gehaltssteigerung von 94 Prozent.“ Auf Rang zwei folgen Business Developer und die Justiziare auf Platz drei.

 

Firmenkundenbetreuer, Versicherungsberater und System- und Netzadministratoren legen in wenigen Jahren viel zu

Und weiter: „Bei den nicht akademischen Karrieren zahlt sich vor allem der Beruf des Firmenkundenbetreuers in einer Bank aus. In den ersten neun Jahren können sie ihr Gehalt um 63 Prozent steigern, auf durchschnittlich 71.561 Euro brutto im Jahr.“ Ihnen folgen auf Platz zwei und drei die Versicherungsberater und die System- und Netzadministratoren.

 

 

 

 

 

 

 

Blogger-Relevanz-Index 2018

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*