Lesetipp: Sechs Sekunden Zeit geben Personaler einer Bewerbung, bevor sie sie aussortieren – oder nicht

Lesetipp „Business Insider“:

Ganze sechs Sekunden guckt ein Personaler im Schnitt auf eine Bewerbung, bevor er entscheidet: aussortieren – oder nicht.

Erforscht wurde das via Eye-Tracking mit 30 Personalern so das Jobportal TheLadders.

Was sie in den sechs Sekunden überfliegen? Den Namen, derzeitige Position und Arbeitgeber, Anfang und Ende der letzten Tätigkeit, vorherige Stellenbezeichnung und Arbeitgeber sowie Zeiträume der Stellen und die Ausbildung. Und weg damit.

http://www.businessinsider.de/lebenslauf-das-schauen-sich-personaler-in-den-6-entscheidenden-sekunden-an-2016-6

 

Erniedrigende Bewerbungsrituale

Belegt das nicht schon alleine, dass der Riesenaufwand, den die Bewerber mit manchmal 100 oder 200 Bewerbungen treiben müssen – natürlich mit individueller Begründung, warum man gerade bei dem betreffenden Unternehmen arbeiten will – ziemlich sinnlos ist? Kostspielig und zeitraubend allemal. Und ausgesprochen erniedrigend. Wenn Bewerber zuvor ganze Kurse mitmachen müssen, Bewerbertrainings, Bewerberhandbücher kaufen und durchackern – um ganze sechs Sekunden angesehen zu werden?

 Hinterfragt das eigentlich niemand?
 K%c3%b6nige%20der%20Blogosph%c3%a4re

 

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Alle Kommentare [1]

  1. Ich bin der Meinung, dass der Bewerber schon verloren hat, wenn er sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbt. Das bedeutet nämlich, dass die Stelle aus dem Kontakte-Netzwerk des Unternehmens nicht besetzt werden konnte. Die Stellen, die den Interessenten wirklich im Leben weiterbringen, die werden i.d.R. öfffentlich ausgeschrieben und sind nur durch Eigeninitiative zu ergattern.