Goodies für Opel-Betriebsräte (II) – Ermittlungen gegen Klaus Franz

Die Fortsetzung im Fall des scheidenden Opel-Betriebsratschefs Klaus Franz, 59, vermeldet die Nachrichtenagentur Reuters: Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt gegen ihn und drei andere Opel-Betriebsräte wegen Veruntreuung. Gemeint sind Sonderzahlungen des Unternehmens von bis zu 1300 Euro pro Monat an die Arbeitnehmervertreter.

 

Laut „Reuters“ sind weder die Staatsanwaltschaft noch Opel bereit, etwas zu der Angelegenheit zu sagen. Franz war immerhin 37 Jahre bei Opel in Rüsselsheim beschäftigt, er gilt als einer der einflussreichsten Betriebsräte hierzulande und will Ende Dezember in Vorruhestand gehen. http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/ermittlungen-gegen-opel-betriebsrat-1.2619863?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=wirtschaft%20-%20newsletter

Nachtrag:

Die „Süddeutsche Zeitung“ verrät unterdessen, wofür die Zahlungen geleistet sein sollten: Weil IG-Metall-Mann Klaus Franz in den Opel-Krisen so oft auf Kundegebungen und in Talk-Shows auftreten musste.

Und bislang ist es für die Staatsanwaltschaft nur ein Anfangsverdacht, so ein Sprecher.

 

 

Arno Frings von Orrick Hölters & Elsing hatte erst kürzlich exklusiv für den Management-Blog beschrieben, warum er diese außerordentlichen Zahlungen für Betriebsräte für rechtswidrig hält: http://blog.wiwo.de/management/2011/11/28/opel-br

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