Nur drei Susannes, aber jeweils mehr als 20 Thomasse, Michaels, Stefans und Christians sind in den Dax-Vorständen

„Bis 2018 gab es mehr Thomasse und Michaels als Frauen in den Dax-Vorständen“, rechnet Christian Berg, Geschäftsführer der Allbright Stiftung vor. Und heute, stimmt die Rechnung noch? Noch heute dümpelt der Frauenanteil in den Top-Etagen der 188 Dax-Unternehmen bei 13 Prozent, das sind 68 Frauen – gegenüber 56 im Jahr 2018. Große Schritte in Richtung Gleichberechtigung sähen anders aus. Der Trend hat sich nicht geändert, aber Thomasse und Michaels sind weniger geworden, hinzugekommen sind inzwischen Stefans und Christians, die die Top-Vier-Namen repräsentieren. Aber keine Sabines, Simones oder Barbaras.

Und: Allein die drei häufigsten männlichen Vornamen addieren sich auf 69 und liegen damit vor allen zusammen gezählten 68 Frauen in den Dax-Vorständen.

2018      56 Frauen           60 Thomas/Michael

2019      66 Frauen           58 Thomas/Michael

2020      68 Frauen           47 Thomas/Michael – zusammen mit Stefan liegen sie mit 69 Männern noch vor den Frauen

 

 

Thomas, Michael, Stefan und Christian sind die häufigsten Vornamen in den Dax-Top-Etagen

31 Männer-Namen kommen alle häufiger vor als die drei Susannes in den Dax-Vorständen

Thomas 24
Michael 23
Stefan 22
Christian 21
Marcus 18
Andreas 17
Christoph 14
Frank 13
Ralf 11
Roland 11
Oliver 9
Alexander 8
Klaus 8
Marc 8
Peter 8
Jürgen 7
Carsten 6
Martin 6
Matthias 6
Olaf 6
Rainer 6
Wolfgang 6
Heiko 5
John 5
Lars 5
Bernd 4
Björn 4
Dirk 4
Jens 4
Johannes 4
Tobias 4
Susanne 3
Quelle: Allbright Stiftung Oktober 2020

 

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Lese-Tipp zur aktuellen Allbright-Untersuchung vor allem im internationalen Vergleich:

Allbright-Studie Gleichstellung: Die Deutschen bauen ihre Top-Vorstandsfrauen seit einem Jahr wieder ab – statt auf wie USA, Schweden oder Großbritannien

 

 

 

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