Der Gähn-Test verrät, wer eine gute Führungskraft ist – oder das Potenzial dazu hat

Eben in der Talk-Show von Markus Lanz war eine junge Wissenschaftlerin zu Gast, die Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim und berichtet von einem effizienten Test. Wer Empathie hat, gähnt mit, wenn andere gähnen.

 

Wer Empathie hat, gähnt mit

Also sollten Personalchefs, Aufsichtsräte und Top-Entscheider bei der Auswahl ihrer Manager vor allem hierauf achten: Wer eine gute Führungskraft ist oder das Zeug dazu hat, der gähnt viel öfter mit, wenn andere gähnen. Viel öfter vor allem als unterkühlte Karrieristen, die Mitarbeiter nur als Vehikel für ihre persönliche Karriere ansehen. Aber eben nicht als Menschen und sie auch nicht entsprechend respektvoll behandeln.

 

Diktieren war gestern, heute müssen Chefs abholen und mitnehmen – überzeugen

Denn die so bewiesenen Empathie ist unerlässlich, wenn Führungskräfte Mitarbeiter heute überzeugen, abholen und mitnehmen können müssen, um mit ihnen gemeinsam die Unternehmensziele zu erreichen.

Denn: wer als Unternehmenslenker oder Top-Entscheider immer noch den besten Schraubendreher befördert oder den mit den besten Verkaufszahlen, richtet nur Unheil an. Das predigt Management-Guru Reinhard Sprenger schon lange, Unternehmensberaterin Claudia Schmidt von Mutaree wies dieses dilettantische Beförderungsverhalten den Banken jedenfalls auch noch vor knapp zwei Jahren in einer Untersuchung nach, die exklusiv hier im Management-Blog erschien (18. Juni 2015). Zumal sich die Unternehmen damit ein doppeltes Problem einhandeln: der gute Mann fehlt nach der Beförderung an seinem Platz und ein guter Chef ist er ebenso wenig, sondern vergrätzt die Mitarbeiter.

Merke: Wer seine eigene Sache gute beherrscht, kann noch lange kein Team coachen und leiten.

Teure Assesments sind dann – folgt man Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim aus Markus Lanz´ Talk-Show – nicht mehr nötig: Schauen Sie einfach, wer mit-gähnt und wer nicht.

Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mai_Thi_Nguyen-Kim

sowie:

Exklusiv-Studie Banken: Wertewandel nach der Finanzkrise? Pustekuchen

 

 

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