Berufseinsteiger träumen von kollegialer Arbeitsatmosphäre

 

Kollegialität – ein neu entdeckter Wert

Was junge Leute von ihrem ersten Job und der Firma wollen? An erster Stelle wollen sie kollegiale Arbeitsatmosphäre (59 Prozent), genug Zeit für Familie und Freizeit, also Work-Life-Balance (57 Prozent) und erst an dritter Stelle stehen Karriereperspektiven (50 Prozent). Das Konkurrieren-Lassen der Mitarbeiter untereinander als Führungsmethode kommt also nicht gut an.

 

Arbeiten in der Großstadt? Nicht unbedingt nötig 

Leben und arbeiten in einer Großstadt? Muss nicht sein, finden die jungen Leute, nur acht Prozent sind darauf scharf. Wie sozial ihr erster Arbeitgeber ist oder wie groß, interessiert nur neun Prozent.

Nachgefragt hat Kienbaum Communications – die Kommunikationsberatung – zusammen mit der Personalmarketing-Agentur Westpress bei 340 Absolventer aus den verschiedensten Fachrichtungen.

 

Bewerber wollen lieber individuell angesprochen werden 

Was hochinteressant ist: Beim Bewerbungsverfahren müssen sich Unternehmen dringend ändern, wenn sie attraktiv sein wollen für junge Leute. „Absolventen wünschen sich insbesondere eine direkte und personalisierte Ansprache, einen Bewerbungsprozess ohne Registrierungsvorgang und elektronische Bewerbungsverfahren“, sagt Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications.

Auch sie wollen individuell wahrgenommen werden und direkt per Mail über Business Netzwerke, Online-Medien oder eine App.

 

 

 

www.kienbaum.de

 

 

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Alle Kommentare [2]

  1. Danke für den Blogbeitrag, den ich gleich aus mehreren Gründen hochinteressant fand. Zum einen biete ich nämlich einen Online-Kurs für Menschen an, die gerne den Ausbilderschein machen wollen (keine Angst, das soll hier keine Schleichwerbung sein, ich will nur kurz erklären, wo ich herkomme), und zum anderen entstehen hieraus dann die zukünftigen Ausbilder in den Betrieben, die wiederum mit jungen Menschen gut umgehen können müssen.

    Hierbei habe ich festgestellt, dass Work-Life-Balance nicht nur seitens der potenziellen Ausbilder ein wichtiges Thema ist, die über einen längeren Zeitraum hinweg neben der beruflichen Belastung ja immerhin noch ihr bisschen Freizeit für das Ablegen der dazugehörigen Prüfung investieren müssen, sondern auch für die jungen Arbeitnehmer, wie ja in diesem Beitrag schön herausgestellt. Darf ich in dem Zusammenhang fragen, aus welcher Quelle diese 57%, die in diesem Beitrag angegeben werden, hervorgehen?

    Last-but-not-least haben Sie vielleicht Interesse daran, aus meiner Warte noch eine Reihe von wichtigen Tipps zu hören, wie man seine eigene Work-Life-Balance finden und ggf. optimieren kann. Diese stelle ich in meinem Blogbeitrag vor: https://ausbilderschein24.de/work-life-balance-optimieren/ Für Feedback und Austausch bin ich hier jederzeit offen.

    Beste Grüße
    Dennis