Zerrissen zwischen Anforderungen, ungelobt und in Sorge, das sind die Stressindikatoren

Sie denken, die Manager sind die Gestressten? Weit gefehlt, belehrt uns eine Erhebung der DAK-Gesundheit.  http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/dak-studie-wer-gut-ausgebildet-ist-hat-weniger-stress/10057222.html

Viel mehr unter Stress leiden Alleinerziehende, Studentinnen und Arbeitslose.

 

Es sind die Sorgen, weniger die viele Arbeit

Denn: der Schlüssel zum Stress scheinen laut DAK-Studie vor allem Sorgen zu sein, besonders wirtschaftliche, aber auch solche um eine ungewisse Zukunft.

http://blog.wiwo.de/management/2014/04/08/ein-standiges-rennen-die-tagliche-uberforderung/

 

Weitere Erkenntnisse:

Die meist-Gestressten sind alleinerziehende Mütter

Frauen sind gestresster als Männer

Arbeitslose sind gestresster als Menschen mit Job.

Beamte im mittleren Dienst sind gestresster als Beamte im Gehobenen.

Wer einfache Tätigkeiten verrrichtet und wenig Entscheidungsspielraum hat, ist gestresster als Menschen mit Führunsgjobs.

 

Befragt wurde für die DAK-Studie Menschen zwischen 25 und 40 Jahren, die sich besonders oft überfordert, nicht anerkannt und von Sorgen geplagt fühlen.

Dass diese Sorgen mit ihren Folgen auch ernste Folgen für die Wirtschaft haben zeigt dies: Die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen hat sich seit 2000 verdoppelt.

Für fehlende Anerkennung im Job gibt es jetzt auch ein neues Wort: Gratifikationskrise nennt es Jörg Marschall vom Forschungsinstitut IGES bei „stern online“.

 

Unerfüllbare, widersprüchliche Anforderungen an die Menschen 

Eine andere, besonders wichtige Ursache ist: Widersprüchlichen Anforderungen ausgesetzt zu sein, die man kaum gleichzeitig erfüllen kann.

http://www.stern.de/wirtschaft/news/dak-studie-arbeitslose-gestresster-als-manager-2117750.html

 

Zum Thema Überforderung hier im Management-Blog: http://blog.wiwo.de/management/2014/04/08/ein-standiges-rennen-die-tagliche-uberforderung/

 

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