Familienfotos oder Visitenkarten auf dem Schreibtisch?

Was man auf seinen Schreibtisch stellt, das überlegen sich die meisten heute dreimal. Schließlich sieht auch jeder, der an ihren Schreibtisch tritt, diese persönlichen Dinge.

Der Büro-Dienstleister Regus hat 20.000 Führungskräfte und Unternehmen in 80 Länder danach befragt, was sie so auf ihrem Schreibtisch aufstellen. Danach platzieren 15 Prozent der Befragten Familienfotos, ebensoviele horten dort ihre eigenen Visitenkarten und sechs Prozent Kunstgegenstände.

Und was noch? Urlaubsfotos, Lieblingsbücher, Erinerungen an berufliche Erfolge wie Kampagnen, Post-It´s oder Grünpflanzen.

Im Detail: In den USA sind Familienfotos am beliebtesten (31 Prozent), in Japan dagegen Lexika (zwölf Prozent). Ansonsten mögen Führungskräfte weltweit Diplome und andere Zertifikate als Schmuckstücke des Schreibtischs gefolgt von Plastikfigürchen und Modellautos – auch religiöse Ornamente und Glücksbringer  sind beliebt.

Interessant wird´s natürlich dann, wenn da immer noch das Foto der Gattin steht – obwohl der Besitzer des Schreibtisch sie längst zugunsten einer Jüngeren verlassen hat, was die Partner aber noch nicht wissen, oder höchstens ahnen.

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Alle Kommentare [2]

  1. Interessant 😉 mit Diplomen und Zertifikaten habe ich schon gerechnet, Modellautos wahrscheinlich hauptsächlich bei den Männern. Aber was ist mit dem Newton-Pendel etc.? Oder gilt das als „Kunstobjekt“?

  2. Das Foto der Familie beweist Seriösität und Standfestigkeit. Also warum nicht das Bild auf dem Tisch präsentieren?