Chefs im Mittelstand stressen weniger als die in Großunternehmen

Wenn man so herumfragt, hat eigentlich jeder Stress. Ob es dann Stress ist oder nur viel Arbeit, ist dann die nächste Frage. Jedenfalls hat Regus, der internationale Bürodienstleister, 16 000 Beschäftigte in 80 Ländern nach ihrem Stresspegel befragt: Und der ist bei 58 Prozent der Deutschen gestiegen innerhalb des vergangenen Jahres. Die Ursache: die Anspannung im Job.

 

Die Angst vor der nächsten Sparmaßnahme

Die Gründe hat Regus gleich mit abgefragt: Es ist die Angst vor weiteren Sparmaßnahmen der Arbeitgeber. Angst, den schnellen Wandel nicht bewältigen zu können kommt dazu. Selbst die Sorge um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt eine Rolle.

Doch was führt nun konkret zum Stress im Arbeitsalltag wie bei 61 Prozent der Befragten?

39 Prozent machen als Hauptursache für den Stress das Unternehmensmanagement an, 39 Prozent setzen die Kunden zu und 61 Prozent die Arbeit an sich (Mehrfachnennungen möglich).

 

Friedlichere Vorgesetzte im Mittelstand

Besonders Interessant sind diese Umfrageergebnisse: Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen werden von ihren Vorgesetzten weniger aus der Ruhe gebracht – 31 Prozent – als Mitarbeiter großer Unternehmen – 47 Prozent.

Stattdessen stressen die Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen öfter die Kunden – 44 Prozent. Anders als in Großunternehmen, wo nur 26 Prozent der Mitarbeiter von Kunden zugesetzt wird.

 

Insgesamt beklagen übrigens die Chinesen mit 75 Prozent heute mehr Stress als noch vor einem Jahr – und führen damit die internationale Stress-Tabelle an.

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