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Rechtsstreit: Gibt es bald Erdbeerbier statt bayerischer Maß auf dem Oktoberfest?
Ein Münchner Gastronom kämpft um eins der großen Wiesn-Zelte. Siegt er, könnte das am Ende die internationalen Konzerne auf den Plan rufen. Interview mit Vergaberechtsanwalt Tobias Ossefort von der Kanzlei Luther
Am 11. September, acht Tage vor Beginn des Oktoberfests, wird das Bayerische

Tobias Osseforth (Foto: C. Tödtmann)
Oberste Landesgericht in München darüber entscheiden, ob die Stadtverwaltung bislang zu Unrecht Wirte von der Vergabe der großen Zelte ausgeschlossen hat. Diese teilen bislang 14 Wirte unter sich auf. Dagegen vorgegangen ist der Münchner Gastronom Alexander Egger, der bisher nur eins der 21 kleinen Zelte auf der Wiesn betreibt. Er hatte sich nun um ein großes Zelt für rund 11.000 Gäste beworben – aber keinen Zuschlag bekommen. Jetzt greift er vor Gericht die Vergabe der Zelte an die Wirte vom Schottenhamel und Paulaner an.

Mastallzelt auf dem Oktoberfest (Foto: C. Tödtmann)
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