Buchauszug Susanne Reinker: „Rache am Chef. Was passiert, wenn Mitarbeiter sich ungerecht behandelt fühlen“

Susanne Reinker (Foto: PR/Ullstein Verlag/Ari Hantke)
Sabotage: Angriffe aus dem Nichts
Bei Diebstahl und Betrug durch Mitarbeitende ist das Tatmotiv nicht immer eindeutig. Kann sein, dass sie frustriert sind und einen verdeckten Gehaltsausgleich im Sinn haben. Kann auch sein, dass sie unverschuldet in Not geraten oder einfach geldgierig sind.
Bei Sabotageakten hingegen gibt es keinen Zweifel. Hier sind Frustration, Unzufriedenheit und ein Gefühl der Machtlosigkeit die Hauptmotive. Die Tat selbst und die klammheimliche Schadenfreude über das, was sie so alles angerichtet hat, schieben den Frust eine Weile beiseite, zugunsten des wohligen Gefühls, dass im Job auch die Arbeitnehmenden ein Stück Macht haben. Die Macht, die Maschinerie zumindest phasenweise lahmlegen zu können. Was in der Regel überraschend einfach ist, denn die Saboteure sind oft seit Jahren im Betrieb und kennen die Schwachpunkte genau.
Aus demselben Grund ist das Risiko, erwischt zu werden, überschaubar. Und selbst wenn, ist böse Absicht kaum nachzuweisen, weil das Repertoire glaubwürdiger Ausreden, genau wie bei den Schleichwegen zwischen Versehen und Vergehen, so groß ist. Eine bedauerliche Ungeschicklichkeit, das kann doch jedem mal passieren, Irren ist menschlich, der Stress war zu groß, Fehler passieren, Shit happens. Dumm gelaufen, ja, ärgerlich – aber normalerweise kein Grund zur Kündigung.
Wenn man allerdings bereits gefeuert wurde oder zumindest damit rechnet, wird Sabotage gerne zum Abschiedsgeschenk, und zwar so oft, dass Berichte zum Thema »Insider Threats« ausdrücklich darauf hinweisen.
Fast alles, was den Unternehmen lieb und teuer ist, kann firmeninternen Saboteuren zum Opfer fallen, von Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern über Traditionsprodukte und Vorzeigeprojekte bis hin zum gesammelten Datenbestand und zur gesamten Kommunikation mit der Innen‑ und Außenwelt. Entsprechend horrormäßig können die Schäden ausfallen: Imagekrise, Datenschutz-Ärger, zerstörte IT‑Strukturen, handfeste finanzielle Einbußen, Verlust geistigen Eigentums.
Dienstleistungssabotage
Hier trifft’s die Kunden, in uferlosen Varianten und in einem uferlosen Dunkelfeld. Denn wer kann schon mit Sicherheit sagen, ob die fehlenden Schrauben im Montagesatz, das abrupte Ende eines Telefonats mit der Hotline, das verloren gegangene Paket, die beschädigte Lieferung, die Falschberatung oder der fehlgeleitete Koffer einfach nur Pech sind? Oder eine kleine Strafe für unfreundliche Kunden? Oder aber Rache am Unternehmen. Denn unzufriedene Kunden sind bald keine Kunden mehr, und weniger Kunden = weniger Gewinn.
Eine einzelne Beschwerde können die Unternehmen noch als »bedauerlichen Einzelfall« vom Tisch wischen, aber in dem Bereich können die Einzelfälle durchaus bedrohliche Ausmaße annehmen. Besonders in der Gig Economy, also auf Plattformen wie Uber und Lieferando, die zeitlich befristete Jobs für Freelancer, Soloselbstständige und andere »geringfügig Beschäftigte« vergeben, ist das Risiko so groß, dass sich sogar erste wissenschaftliche Studien damit beschäftigen. Denn die dort Arbeitenden sind nicht nur ausbeuterischen Arbeitgebern, sondern häufig auch unfreundlichen Kunden ausgesetzt. Da liegt es nahe, denen einen eins auszuwischen – und den anderen dadurch indirekt gleich mit.
Manchmal allerdings schaffen herausragende Einzeltaten es aus dem Dunkelfeld hinein ins Scheinwerferlicht der internationalen Medien. So etwa das Werk des IKEA‑Grafikers auf der Abschussliste, der vor ein paar Jahren dem Hund, der da mitsamt seiner fotogenen Familie auf Ikea‑Möbeln chillt, per Photoshop einen Menschenpenis verschaffte. Der Katalog mit dem Motiv ging in Millionen Exemplaren an 35 Länder; es kam offenbar zu zahlreichen Beschwerden. Und ein gefeuerter Verantwortlicher des Gastronomiebereichs des Disney‑Konzerns nutzte seine immer noch gültige Zugangsberechtigung, um sämtliche im System hinterlegten Infos zur Erstellung von Restaurantmenüs wochenlang in Datensalat zu verwandeln und die QR‑Codes der Speisekarten von einer Seite über verwendete Allergene unbemerkt umzuleiten auf politische Aktivisten‑Websites. Wie viele Beschwerden es darüber gab, ist leider nicht überliefert, aber der Image‑ und Finanzschaden dürfte auch hier beträchtlich gewesen sein.
Produktionssabotage
In der maschinellen Herstellung müssen zahllose Elemente präzise ineinandergreifen, vom altmodischen Rädchen bis zum computergesteuerten Greifarm. Alles muss millimetergenau passen, sonst geraten ganze Abläufe aus dem Takt. Ausgerechnet die Beschäftigten, die sich darum kümmern müssen, dass alles läuft wie geschmiert, wissen am besten, wo ein kleiner Eingriff großen Schaden anrichtet. Und Wissen ist bekanntlich Macht.
So entpuppten sich die Produkte eines Maschinenherstellers nach der Auslieferung immer wieder als defekt. Erst im Zuge einer Untersuchung stellte sich heraus, dass ein Beschäftigter hinter dem Problem steckte.
Ein Betriebstechniker schüttete eine Flüssigkeit in einen Schaltschrank und legte damit nach Überzeugung seines Arbeitgebers die Pumpernickelproduktion einer Großbäckerei lahm.
Nicht sehr raffiniert, aber dafür wirksam: Unbekannte Innentäter setzten die Toiletten eines Rechenzentrums durch »Verstopfen der Abflüsse und gleichzeitiges Öffnen der Wasserzufuhr« unter Wasser und damit zentrale Technikbestandteile gleich mit.
Und hier noch drei schöne Fälle, mit denen sich die Vertrauensschadenversicherung EulerHermes (heute Allianz) befassen musste: Ein gekündigter Firmenangestellter befüllte die Treibräder von Dieselloks mit Sand statt mit Öl, was für die Loks erwartungsgemäß schlecht ausging. Ein Beschäftigter war über die anstehende Werks-schließung so aufgebracht, dass er zusammengekehrten Dreck statt in den Müll in die Produktionszentrifugen für Schmierkäse kippte.
Ein anderer kam auf die künstlerisch wertvolle Idee, die gesamte Hagelzuckerproduktion blau einzufärben. Für die Versicherung ein klares Beispiel von Mitarbeiterrache.
Lebensmittelsabotage
Verfärbt, verdreckt, ungenießbar gemacht – willkommen in der Geisterbahn der Lebensmittelsabotage. Die ja manchmal noch ganz andere Gruselattraktionen zu bieten hat. Zwar wird niemand je feststellen können, ob die Maus in der Ravioli‑Dose oder der Käfer im Cheeseburger von ganz allein in diese artfremde Umgebung geraten sind oder ob da jemand ein bisschen nachgeholfen hat. Tatsache ist, dass sich die Frage bei seltsamen Geschichten dieser Art förmlich aufdrängt.
Und Tatsache ist auch, dass nichts selbst große Lebensmittelhersteller so schnell und so gewaltig unter Druck bringen kann wie Schlagzeilen über ihre Produkte. Denn viele Konsumenten reagieren auf Meldungen über Qualitätsmängel von Lebensmitteln mit sofor-tigem und oft unwiderruflichem Markenwechsel.
Letztlich ist es wie mit Klatsch und Tratsch: Egal, was an einer unangenehmen Geschichte wirklich dran war – irgendetwas davon bleibt immer im Gedächtnis hängen. Wozu auch die öffentliche Berichterstattung beiträgt. Denn amtliche Rückrufportale wie www.lebensmittelwarnung.de gehören zur Pflichtlektüre für Journalistinnen und Journalisten, es könnte ja etwas besonders Schmackhaftes dabei sein. Was bei den einen die Klickzahlen in die Höhe treibt, ruft bei den anderen Gefühle irgendwo zwischen Unbehagen, Angst und Brechreiz hervor. So platzierte die Aufseherin eines australischen Obstpflückerteams Stecknadeln in Erdbeeren. In Deutschland machte ein bisher unbekannter Täter dasselbe mit Aufbackbrötchen von Kaufland Offenburg.
Die Brauerei Frankenbräu musste innerhalb kurzer Zeit sogar drei Mal ihr Bier zurückrufen, weil es mit Lauge verunreinigt war. Betroffen waren 30.000 Flaschen, der Verlust belief sich auf geschätzte 100.000 Euro. Nach zwei ergebnislosen Gutachten zur Produktionsanlage vermutet man jetzt … Sabotage, genau.
Und Kellogg’s erlebte den Albtraum jeder PR‑Abteilung, als in den sozialen Medien der Clip eines Mitarbeiters viral ging, der sich dabei filmte, wie er auf das Fließband mit den Rice Krispies pinkelt. Zahlreiche Medien berichteten ausführlich, und Kellogg’s brachte sein tiefstes Bedauern zum Ausdruck. Da war die betroffene Charge allerdings bereits verzehrt.
Datensabotage
Die Informationstechnik entwickelt sich im Überschalltempo, genau wie die Abhängigkeit der Wirtschaft von ihr. Also beschäftigen Unternehmen IT‑Experten noch und nöcher. Die wiederum werden allerdings ratzfatz wieder gekündigt, wenn ihre Skills nicht mehr erforderlich sind oder veraltet scheinen.
In den USA werden seit Jahren immer wieder massenhaft ITler auf einmal entlassen, allen voran bei Amazon, Alphabet/Google,139 Microsoft,140 Meta141 und Twitter/X.
Auch in Deutschland schicken KI & Co. sich an, eine Menge Jobs in dem Bereich überflüssig zu machen. Programmierer, Datenanalytikerinnen und Beschäftigte in der Systemadministration gelten als gefährdet oder sind womöglich schon »outgesourct« worden. Allerdings wird dem einen oder anderen Oberboss, der sich über die eingesparten Personalkosten freut, das Händereiben möglicherweise bald vergehen.
Denn da kommen Leute auf die Abschussliste, die genau wissen, wie und wo sie ihrem Laden so richtig wehtun können: Sie nutzen einfach ihre Macht über die Systeme, die sie eigentlich am Laufen halten sollen. Und davon kann selbst die beste Schutz‑ und Verschlüsselungstechnik sie nicht abhalten. Sie sind ja auch dafür zuständig und haben die entsprechenden Zugriffsrechte.
Die meisten Sabotageakte werden offenbar »sicherheitshalber« vorbereitet, wenn die Saboteure ihre Jobs noch haben. Ausgeführt werden sie dann kurz vor oder nach dem Ende des Beschäftigungsverhältnisses.
Der IT‑Bereich ist auch ohne frustrierte Beschäftigte so gefährdet (unter anderem auch durch Betrug und Spionage), dass das BSI regelmäßig ein IT‑Grundschutzkompendium veröffentlicht. Das aktuelle hat sage und schreibe 856 Seiten und ein Inhaltsverzeichnis, das sich streckenweise liest wie eine Ideensammlung für angehende Saboteure: 145 Abhören – Manipulation Hard‑/Software – Unbefugtes Eindringen in IT‑Systeme – Missbrauch von Berechtigungen – Ressourcenmangel – unberechtigte Nutzung der Administration von Geräten und Systemen – Abstreiten von Handlungen (jeweils inklusive aktueller Fallbeispiele).
Einige Methoden, beispielsweise E‑Mail‑Bomben, DoS‑Attacken, eingeschleuste Viren und Würmer, sind inzwischen quasi ein alter Hut, so oft haben einschlägige Aktionen schon Schlagzeilen gemacht. Andere, wie etwa die Massenvernichtung von Daten, sind offenbar inzwischen Klassiker. So zerstörte die Mitarbeiterin einer amerikanischen Kreditgenossenschaft direkt nach ihrer Kündigung innerhalb von 40 Minuten 21.000 Gigabyte Geschäftsdaten.
Das British Museum, eines der berühmtesten und größten Museen der Welt, musste teilweise schließen, nachdem ein Ex‑Mitarbeiter einen Teil des IT‑Systems außer Betrieb gesetzt hatte. Wie genau er das angestellt hat, ist allerdings noch nicht bekannt.
So richtig spektakulär wird’s immer, wenn so ein gefeuerter IT-Experte einen zuvor installierten Kill Switch aktiviert. Der dient eigentlich als Sicherheitsmaßnahme zur Notabschaltung eines Systems – kann aber auch dazu missbraucht werden, zu einem bestimmten Ereignis (zum Beispiel der Abmeldung eines Gekündigten vom System) auf einen Schlag alles zu löschen oder sonst wie unbrauchbar zu machen. So geschehen beispielsweise in einem Verwaltungszentrum in Ohio mit weltweit über 90.000 Mitarbeitenden.
Sabotage auf Bestellung: Mitmachen und gewinnen!
Bleibt die gefährlichste Neuentwicklung im Bereich Datensabotage: Ransomware as a Service, kurz RaaS. Dass es Erpressungssoftware gibt, durch die Daten von Unternehmen und auch Privatleuten von Hackern verschlüsselt und erst gegen Zahlung von viel Geld (hoffentlich) wieder freigegeben werden, ist ziemlich bekannt. Weniger bekannt ist, dass Cyberkriminelle daraus inzwischen ein Geschäftsmodell auch für IT‑Laien gemacht haben: Sie vermieten fertige Ransomware samt Technical Support und Hotline, für Einzeleinsätze oder im Abo. Die erpressten Gewinne werden zwischen Anbietern und Kunden aufgeteilt.
Fachleute warnen bereits vor dem enormen Rachepotenzial dieser etwas anderen »Start‑ups«. Denn offenbar kontaktieren die Anbieter gezielt Beschäftigte von Unternehmen, die durch Kündigungswellen von sich reden machen – logo, denn die Angesprochenen sind allesamt potenzielle Kundinnen und Kunden. Um es ihrem Laden heimzuzahlen und sich so womöglich auch eine unfreiwillig ausbezahlte Abfindung zu sichern.

(Foto: PR/Ullstein Verlag)
Welche Sabotagemöglichkeiten sich durch KI ergeben, ist bisher nur ansatzweise erkennbar, beispielsweise im Bereich Deep Fakes. Doch es besteht kein Zweifel daran, dass Unternehmen auch hier von einem enormen Risiko ausgehen müssen.
Ganz egal, ob die Saboteure auffliegen oder nicht – die Unternehmen bleiben (genau wie bei Diebstahl und Betrug) auf dem Löwenanteil der Kosten für die entstandenen Schäden sitzen. Kosten, die existenzbedrohende Ausmaße annehmen können, aber in der Regel nicht durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt werden.
Vandalismus: »Ich mach kaputt, was mich kaputt macht!«
So spektakulär kann sie aussehen, die »Rache des kleinen Mannes«: Mit Fußtritten, Farbbeuteln, Baseballschlägern und Bulldozern (sofern verfügbar) attackieren gefeuerte Mitarbeitende Büros, Warenlager, Verkaufsräume oder gerne auch das Auto vom Ex‑Chef.
Anders als bei Sabotageakten kann hier keiner darauf spekulieren, unentdeckt zu bleiben oder sich rausreden zu können. Oft genug gibt es Zeugen, oder Überwachungskameras halten fest, was los war, oder der Täter gehört aufgrund früherer Konflikte sowieso zu den Hauptverdächtigen.
Das weiß er (oder sie) alles selbst und kann sich deshalb ausrechnen, dass das Kurz‑und‑klein‑Schlagen von Firmeneigentum so gut wie sicher heftige Konsequenzen hat. Anzeige, Schadensersatzforderungen, Pleite, Knast.
Hier ein paar besonders eindrucksvolle Fälle:
Ɂ Als der Chef eines Kochs dessen Beschwerde über Arbeitsüberlastung vom Tisch wischte, griff dieser beherzt zur Kelle und würzte 1200 Portionen Buletten mit Blumenkohl und Kartoffeln nach. Mit 25 Kilo Salz.
Ɂ Nachdem der Mitarbeiter eines Hotels auf Usedom an Heiligabend gefeuert wurde, »weil er nicht ins Team passte«, zündete er auf dem Hotelparkplatz vier Autos an und beschädigte weitere siebzehn. Gesamtschaden: 120.000 Euro.
Ɂ Der gefeuerte Mitarbeiter eines Autohändlers setzte mithilfe eines Remote‑Systems über 100 geleaste Fahrzeuge außer Betrieb. Die Fahrer konnten sie nicht mehr starten – und die ebenfalls per Fernsteuerung aktivierten Hupen nicht ausschalten.
Ɂ Im Mercedes‑Werk im spanischen Vitoria demolierte ein Ex‑Mitarbeiter mithilfe eines Baggers Dutzende funkelnagelneuer Vans.
Ɂ Ein gekündigter Mitarbeiter von Airbus verschaffte sich Zutritt zu einer Montagehalle des Flugzeugbauers und nahm dort vorhandenes Werkzeug zu Hilfe, um der Rumpfschale eines Fliegers Schäden in einer Gesamthöhe von 50.000 Euro zuzufügen.
Ɂ In Baden‑Württemberg verwüstete ein gefeuerter Baggerfahrer, der noch Anspruch auf eine Lohnzahlung hatte, an Silvester Fahrzeuge und Maschinen auf gleich zwei Grundstücken seines Ex‑Arbeitgebers. Er rammte auch mehrere Polizeifahrzeuge und konnte erst durch tödliche Schüsse gestoppt werden. Den Ermittlungen zufolge ging er davon aus, dass er seine Zerstörungsfahrt nicht überleben würde.
Solche Dokudramen sind ein gefundenes Fressen für Bild, Boulevard und Trash‑TV. Doch die Schlagzeilen und Clips darüber bedienen nicht nur die Lust auf Schadenfreude und Skandale. Sie zeigen auch, dass die Angst vor Konsequenzen im Zweifelsfall kaum jemanden abschreckt.
Das wiederum ist spätestens nach den Studienergebnissen rund um das Ultimatum‑Spiel, siehe Teil 3, keine Überraschung mehr. Ausnahmslos jeder, der in die Opferrolle gedrängt wird, will da wieder raus, das Gleichgewicht wiederherstellen. Manchmal buchstäblich um jeden Preis.
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