Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Grußkartenverleger Constantin von Braun, der selbst den Familienurlaub durchoptimiert

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Constantin von Braun, Mitbegründer und Geschäftsführer des Grußkarten-Verlags PapierNest aus Hamburg mit 140 Beschäftigten in Deutschland und der Schweiz. Er verkauft nach eigenen Angaben 25 Millionen Karten im Jahr.

 

Constantin von Braun (Foto: PR/Papiernest)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir bringen Menschen dazu, sich gegenseitig Grußkarten zu schicken – in einer Zeit, in der das wichtiger ist denn je.

Womit beginnt Ihr Tag?

Kurz vor sieben Uhr klettert meist ein Kind zu uns ins Bett – erst zehn Minuten dösen und quatschen, dann geht’s runter: Kaffee aufsetzen, Brotdosen packen und mit den Kindern frühstücken.

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten im Job?

Wenn eine Diskussion ins Bauchgefühl kippt, sage ich fast reflexartig „Moment, lass uns kurz reinschauen“, und ziehe live die Zahlen aus unserem System. Bei mir gewinnt selten die lauteste Meinung, sondern die mit der besten Datengrundlage.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Wahrscheinlich: Wenn Constantin „Lass uns mal reinschauen“ sagt, wissen wir, dass er sich gleich in die Datenbank hängt.

Tee oder Kaffee?

Kaffee

Ihr Spitzname ist …?

In der Familie Stani, unter alten Schulfreunden Maroni

Verraten Sie eine private  Marotte.

Selbst auf entspannten Café-Runden mit dem Rad läuft bei mir der Radcomputer – ohne Wattzahl, TSS und Höhenmeter fühlt sich die Ausfahrt irgendwie wie „nicht gezählt“ an.

Was bringt Sie privat in Harnisch?

Halbherzigkeit. Wer etwas macht, soll es richtig machen.

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Dass ich noch den Familienurlaub durchoptimiere: Für die Radtour liegt die GPX-Route fertig, bevor der Koffer gepackt ist – und beim Kochen erkläre ich ungefragt, warum meine Reihenfolge die effizientere ist.

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Lange Radtouren – Rennrad, Gravel, MTB – durch Gegenden, für die im Berufsalltag keine Zeit ist.

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Verlässlichkeit – und den Mut, eine eigene Meinung zu haben.


Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Mein Gravelbike, eine anständige Espressomaschine und mein Laptop.

Was war Ihr peinlichster Moment?

Ein Führerschein-Entzug für ein Jahr.

Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?

Auf die massiven Freiheits-Einschränkungen während der Coronazeit

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter übernommen?

Unternehmergeist.

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ein Radprofi. Einen Tag lang nichts anderes denken müssen als: Treten.

 

(Foto: PR/PapierNest)

„Der kleine Astronaut ist ein Geschenk meines Co-Geschäftsführers und Mitgründers Burkhard Schepermann“, sagt Constantin von Braun.

 

 

 

 

 

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