Der Autotyp oder der Beruf eines Unfall-Fahrers erhalten in der Presse mehr Aufmerksamkeit als die Tatsache, dass er unter Drogen stand. Jedenfalls, wenn er Unternehmer ist. Warum bloß?
Schon wieder ein Autounfall mit einem Fahrer unter Drogeneinfluss. Diesmal war es ein Unternehmer mit Kokain oder Kokainspuren im Blut, gegen den jetzt die Verhandlung beginnt. Geschehen ist es in Stuttgart im Mai 2025. Der Fahrer war ein Start-up-Unternehmer, der sein Geschäft mit Fahrrädern begann.
Eine Tote und acht Verletzte waren die Folge des Unglücks. Das „Handelsblatt“ schreibt erst in der zweiten Hälfte seines Beitrags:`„Bei zwei Blutproben, die kurz nach der Tat entnommen wurden, wurde im Blut des Angeschuldigten Kokain sowie das Kokainabbauprodukt Benzoylecgonin festgestellt“, erklärt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.` Das aber wenigstens unter dem Zwischentitel: „Unternehmer mit Kokain im Blut“.
handelsblatt.com
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Ich habe es schon selbst erlebt, wie mir ein junger Mann unter Drogen in meinen Wagen fuhr, anlasslos. Auf der rechten Spur auf einer französischen Autobahn spätabends. Ohne Personenschaden, aber sein – geliehener – Kleinwagen konnte keinen Meter mehr weiterfahren.