Fragebogen „Nahaufnahme“ mit DPF-Group-Chef Felix von Braun: „Ich habe die schönsten Papierstapel in Deutschland“

 

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Felix von Braun, der Chef des Immobilienunternehmens DPF Group, die Luxus-Seniorenresidenzen betreibt. 

 

Felix von Braun (Foto: PR)

 

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Wir haben die Senioren-Residenzen Tertianum Premium Resorts als Alterswohnsitz neu erfunden und revolutioniert.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Als Frühaufsteher und Frischluftfan stehe ich gegen sieben Uhr auf und benötige dringend Kaffee – ohne den wird es schwer. Wenn es die Zeit zulässt und ich meinen inneren Schweinehund überwinden kann, mache ich Sport …

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?

Mein Team hat vor Jahren eine strikte Kleiderordnung eingeführt, damit es nicht zu Entgleisungen kommt. Die sind strenger als ich. Aber ich trage gerne Turnschuhe und lockere Kleidung.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Dass ich der Eilige bin, immer auf dem Sprung. Selbst beim Mittagessen mit den Kollegen springe ich wieder weiter, die Gabel noch in der Hand.

 

Tee oder Kaffee?

Ich kann beides, auch abwechselnd und unabhängig von Tageszeiten 

 


Ihr Spitzname ist…?

Style-Minister, Mr.Style

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich habe die schönsten Papierstapel in Deutschland. Ich kann nichts wegwerfen. In jedem Stück Papier steckt ein Stück Erinnerung. Und alles sollte einen schönen Platz haben, die kuratiere ich und bin auch sehr penibel. Und: Ich mag es gerne, wenn alles einen schönen Platz hat.

(Foto: Privat/ Felix von Braun)

Und ich schmeiße Eiswürfel in meinen Champagner. Die Marotte habe ich aus Südfrankreich mitgebracht.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Mich regt es auf, wenn jemand Offensichtliches nicht versteht – oder nicht verstehen will. Besonders schwer fällt es mir, mit Ungerechtigkeit umzugehen – dabei geht es nicht um mich persönlich. Wenn dann noch Arroganz oder Überheblichkeit ins Spiel kommen, reagiere ich besonders empfindlich.

 

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Ich kann Sprüche heraushauen, die sehr direkt sind und nicht immer gut ankommen.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Ich sitze in einem meiner eigenen Resorts, am Meer, in der Sonne. Tagsüber würde ich die Restaurants erkunden und frischen Fisch genießen, abends mit anderen Menschen bei einem guten Glas Champagner der Domaine Dhondt-Grellet ins Gespräch kommen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Echte, analoge Old-School-Zuverlässigkeit.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

  1. Mein Handy – ich gebe es ungern zu, aber ja, ich bin abhängig, und man kann so viel mit dem Smartphone erledigen
  2. Mein Reisepass – weil ich nie lange an einem Ort bleiben kann

Ich bin genügsam – mir reichen zwei Gegenstände:

 

Was war Ihr peinlichster Moment?

Es wäre schön, wenn es nur Momente wären. Ich bin leider tolpatschig. Würde ich aus dem Nähkästchen plaudern, müsste ich auswandern.

 

Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?

Auf meinen ersten Liebeskummer.

 

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter übernommen?

Liebe und Leidenschaft zu Kuchen, weil meine Mutter aus Österreich kommt und backt.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ein Rockstar. Dafür gefeiert und beklatscht zu werden, wenn man einfach seinen Job macht und auf die Bühne geht – finde ich super. Und dass man sich auch mal daneben benehmen kann, gehört ja zum Business. Herrlich. Mit Musik verbinden wir Erlebnisse und Gefühle – und das ist etwas Besonderes. In meinem zweiten Leben werde ich erfolgreicher Musiker. In diesem reicht das Talent dafür leider nicht aus.

 

 

 

 

 

 

 

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