Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Michael Otremba, der Geschäftsführer von Hamburg Tourismus

Michael Otremba (Foto: PR)
Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.
Aus der Frage „Hamburg?“ machen wir das Statement „Hamburg!!!!“
Womit beginnt Ihr Tag?
Ich starte morgens gegen 6.30 Uhr mit Shuang Yang. Vor neun Jahren war ich für vier Wochen in einem Kung-Fu-Retreat in Thailand und habe dort viel mitgenommen. Unter anderem diese 66 Schritte und Positionen, die jeweils mit einem Atemzug ausgeführt werden und das Gleichgewicht und die innere Kraft stärken sollen. Das ist meine tägliche Energiequelle.
Und dann wäre da noch der tägliche Spaziergang mit unserem Golden Doodle Henry, unserem Feelgood-Manager, mit einem Spaziergang – häufig im herrlichen Hamburger liquid sunshine.
Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?
Ich bin der Mann mit Hut.

(Foto: Privat)
… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Ein Kollege hat mal eine Analogie zum Fußball formuliert: Eine typische Nummer 10 auf dem Fußballfeld: Spiellenker mit besonderen Fähigkeiten, aber auch Eigenarten. Kreativ, frei, manchmal unerwartete Wendungen, im Zentrum des Geschehens. Aber defensiv mit Schwächen.
Tee oder Kaffee?
Ein kleiner Capuccino mit Hafermilch, bitte …nach den ersten fünf Espressi. Ich bin eher Nachteule als früher Vogel.
Ihr Spitzname ist…?
MO. Das ist zumindest der Name, von dem ich weiß…Die Initialen klingen so schön einfach und vertraut. Und meine Mutter wurde schon so genannt.
Verraten Sie eine Marotte.
Wherever I lay my hat… Ich trage, wann immer es geht, Hut.
Was bringt Sie in Harnisch?
Unzuverlässigkeit, Unverbindlichkeit, Unehrlichkeit. Und ich habe null Verständnis für die Verwendung von bcc-Verteilern.
Und: Ein Dialog ist nur dann ein Dialog, wenn man die Haltung hat, der andere könnte mit seiner Meinung Recht haben. Vielfach kommt jedoch heutzutage kaum ein Dialog zustande, sondern nur ein Austausch von Positionen. Das nervt.
…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Dass ich andauernd so viele Fragen stelle…… Und dass ich dazu neige, auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen.
Was möchten Sie gerne in Rente machen?
Mit dem eigenen Boot bei Sonnenschein und mehr als 25 Grad um die eigene Insel fahren und auf dem eigenen Golfplatz mit den eigenen Freunden spielen…Und wenn ich das Träumen beendet habe…Ich habe keine Ahnung. Das ist noch so weit weg.
Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Ich liebe fröhliche Menschen. Menschen, die strahlen und andere strahlen lassen. Ich schätze es, wenn man bereit ist, sich aus seiner Komfortzone heraus zu begeben und Neues zu lernen. Ich liebe es, mit anderen zu lachen. Ich mag es, durch die Wellen, die das Leben einem so schickt, durchzutauchen.
Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?
Hut, Thermomix, Golfschläger
Was war Ihr peinlichster Moment?
Ich habe als Student für einen Radiosender in Bayreuth gearbeitet und sollte eine Live-Reportage zu einem Fußballspiel machen. Ich war damals der Meinung, dass ich dafür keine Vorbereitung benötigen würde. Ich kann reden, es geht um Fußball – easy.
Und dann hatte ich einen Blackout, und es gab circa zehn Sekunden Stille – diese fühlten sich aber für alle Beteiligten wahrscheinlich wie zwei Minuten an…Seitdem weiß ich: niemals ohne Vorbereitung auf eine Bühne, und je leichter es aussieht beziehungsweise aussehen soll, umso mehr Vorbereitung ist notwendig.
Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?
Salmonellen in Cornwall
Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Anstelle von Rory McIlroy am Sonntag Matchplay im Ryder Cup spielen…allerdings sollte es dann bereits zugunsten der Europäer entschieden sein (wenn ich anstelle von Rory spiele…)
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