Wenn das Rudel mal Mist baut – Zehn Merksätze, die Frank Dopheide von Hundetrainer Martin Rütter gelernt hat

Zum Internationalen Bürohundtag 2024:
Worüber das Rudel staunt – und daraus lernt
Was Frank Dopheide von Human Unlimited vom Hundetrainer und Hundeschulen-Unternehmer Martin Rütter über Führung gelernt hat 

Frank Dopheide (Foto: Privat)

Ein tierischer Beitrag zum #Bürohundtag und eine Hommage an Summer, unseren human mit Fell.  Martin Rütter hat Recht: Das Problem sind die nicht Hunde, sondern die Herrchen und Frauchen. Aus aktuellem Anlass – die wichtigsten Erkenntnisse aus 100 Folgen, die Welpen kommen. Viel Vergnügen.

1.     Vertrauen ist der Anfang von allem:
Wenn Dein Hund Dir nicht vertraut und Du ihm nicht, wird Gassi gehen zum Horrortrip. Führung braucht Verbindung. Und wenn Dein Rudel mal Mist baut, denk daran: Es ist nur ein Teppich. Oder ein Quartalsbericht.

2.     Hinterherräumen:
Wenn dein Rudel Chaos anrichtet, sei der Erste, der Schaufel und Beutel parat hat und beginnt den Mist wegzuräumen. Dein Rudel wird staunen und lernen.

3.     Leinenführung:
Die Leine ist keine Kette, um einen Hund an Dich zu binden – sie ist eher eine spürbare Verbindung. Sie verleiht Sicherheit und schützt vor matschigen Pfützen – ein kleiner Ruck genügt.

4.     Leckerli-Taktik:
Leckerlis sind wie Lob mit Geschmack. Sei spendabel, vorbildliches Verhalten muss belohnt werden. Dein Rudel ist voller gelehriger Wesen, die nur auf ein Zeichen von Dir warten. Falls kein Leckerli in der Nähe ist, hilft auch Streicheln hinter dem Ohr.

5.     Bellen:
Hunde kennen kein Schweigekloster. Jeder im Rudel muss sich artikulieren dürfen, auch wenn es im unpassendsten Moment oder mitten in der Nacht ist. Oft hilft eine kurze Reaktion wie AUS oder FEIN, schon ist Ruhe im Karton.

6.     Kommandos:
Ein „Sitz“ ist für jeden klar verständlich. Das unterscheidet es deutlich von Deinen E-Mails: Klare, prägnante Anweisungen, ohne unnötiges Gebell. Ein 500-Wörter-Kommando sorgt nur dafür, dass sich alle taub stellen.

7.     Routinen:
Dein Rudel liebt Rituale – die tägliche Beschäftigung mit ihm. Da ist es gut immer einen Ball in der Tasche zu haben. Nichts macht mehr Freude als diesem hinterher zu jagen, Fußball ist zur Zeit besonders beliebt. Achte auf Auslauf und Ablenkung.

8.     Gassi gehen:
Ein Hund ist ein Haustier, was nicht bedeutet, dass er nicht auch mal raus muss. Das gilt auch für Dein Rudel, sonst wird es träge und dickfellig. In freier Natur rennen, aus der Puste kommen und beim Zusammentreffen mit anderen das eigene Revier markieren – schon fühlen sich alle besser.

9.     Streicheleinheiten:
Ob groß oder klein, jeder im Rudel mag es gestreichelt zu werden. Sei großzügig im Lob verteilen. Ein aufrichtiges „GOOD BOY oder „GOOD GIRL“ kann Wunder wirken – Du müssen es nur oft genug machen.

10.  Geduld:
Es dauert bis junge Hunde stubenrein und folgsam sind. Falls ein Welpe seine wilden fünf Minuten hat und sich wieder mal am Stuhlbein festbeißt, denk dran, er wird Dir noch viele Jahre Freude machen wird – atme tief ein und aus, dann geht es wieder.
Aber Achtung: sei konsequent und falle nicht auf den berühmten Hundeblick rein.

Und jetzt an alle Hundehalter unter Euch.
Was sind Deine Tipps?

 

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