Zwei Drittel der Angestellten haben mehr Angst vor Entlassung als vor Krankheit oder Tod, drei Viertel schämen sich für ihre Entlassung

Wer geschasst wird, sollte umgehend auf Jobsuche gehen und nicht grübeln

Die gute Nachricht vorneweg: 91 Prozent der Führungskräfte, die entlassen wurden, fanden danach eine Stelle, die genauso gut oder besser war als ihre letzte, zeigt eine Studie vom der Karriere-Webseite Zety. Befragt wurden 1.000 Arbeitnehmer über ihre „Erfahrungen und  Ansichten bei Beendigungen von Arbeitsverhältnissen.

 

Die Ergebnisse:

75 Prozent würden sich schämen, wenn sie entlassen würden. Jeder Dritte hat das vor seiner Familie verheimlicht.

54 Prozent sagten, dass sie mehr Angst vor einer Entlassung als dem Tod haben

65 Prozent haben mehr Angst vor einer Entlassung als einer Krankheit

64 Prozent würden sich nach einer Entlassung nutzlos fühlen, 60 Prozent fühlen sich dumm

73 Prozent würden ihren Job aufgeben, wenn sie keine Chance auf Wachstum hätten

64 Prozent sagten, dass ihre Entlassung langfristig am Ende vorteilhaft für die Karriere war

62 Prozent der Befragten waren stolz, als sie selbst einmal gekündigt hatten

 

 

Die Umfrageergebnisse im Detail:

51 Prozent der Befragten fühlten sich nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes glücklich. 27 Prozent waren deprimiert und 22 Prozent blieben neutral. Am schlimmsten erlebten Entlassungen die Beschäftigte im Gesundheitswesen: 37 Prozent von ihnen fühlten sich nach einem solchen Ereignis deprimiert, laut Zety-Untersuchung

 

Für Angestellte der Wirtschafts- und Finanzbranche war der Verlust des Arbeitsplatzes sogar noch schwieriger als für Befragte in anderen Branchen. Ganze 84 Prozent sagten, dass sie sich schämten, wenn sie entlassen wurden. Fast die Hälfte von ihnen verschwiegen ihren Familien (44 Prozent) und Freunden (48 Prozent) ihren Jobverlust.

 

 

 

 

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