Fragebogen „Nahaufnahme“ mit dem AirHelp-CEO Tomasz Pawliszyn, den die Legosteine seiner Kinder auf die Palme bringen

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Tomasz Pawliszyn, CEO des Fluggastrechteportals AirHelp

 

Tomasz-Pawliszyn (Foto: PR/Airhelp)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

AirHelp ist ein Fluggastrechteportal, das sich um Schutz,  Absicherung und Unterstützung von Flugreisenden im Falle von Störungen weltweit kümmert, indem wir Reisenden helfen, Entschädigungen für verspätete oder annullierte Flüge und für Fälle von Nichtbeförderung zu erhalten.

 

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Um 5.15 Uhr mache mir meine erste Tasse Kaffee. Danach treibe ich noch etwas Sport, (Fitnessstudio oder Laufen am Morgen, dann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren – das ist meine tägliche Routine. Am Wochenende gehe ich am liebsten Wandern. Ich liebe die Natur, durch sie tanke ich Kraft.)  denn ich werde schnell mürrisch, wenn ich mich nicht auspowern kann – zumindest erzählt es so meine Familie. Apropos, ich kann zum Glück noch etwas Zeit mit meinen Kindern verbringen, bevor mein Arbeitstag um 8.30 Uhr beginnt.

 

Was unterscheidet Ihr Auftreten und Verhalten im Job von anderen?

Ich bin eher leger, ich mag es bequem. Wenn ich zu weit gehe, hält mich meine Frau  vor der Tür auf und schlägt mir vor, mich ein bisschen schicker zu machen. Ansonsten schalte ich gerne mal die Klimaanlage aus und öffne stattdessen alle Fenster – ja, auch wenn es draußen kalt ist.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Dass ich immer schick und mein Hemd immer gebügelt sei. Und dass ich schöne Turnschuhe hätte. Ich glaube, wir haben verschiedene Maßstäbe.

 

Tee oder Kaffee?

Bis zum Mittagessen Kaffee, dann Tee.

 

Ihr Spitzname ist…?

Tomek. Das ist die traditionelle polnische Kurzform meines Namens.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich hasse es, wenn die Küche unordentlich ist. Ich kann mich einfach nicht entspannen, wenn ich weiß, dass sie geputzt werden muss. Manchmal putze ich sie dreimal: Morgens, abends, wenn ich vom Büro nach Hause komme und noch einmal, bevor ich ins Bett gehe.

 

Was bringt Sie auf die Palme?

Meine Kinder wissen am besten, wie man mich auf die Palme bringt. Unordnung in jeder Ecke meines Hauses. Ich verstehe einfach nicht, warum die ganze Zeit Lego-Blöcke in jedem einzelnen Zimmer auf dem Boden verstreut liegen müssen und ich der einzige bin, die darauf tritt. Ich bin eine ordentliche und saubere Person, die es mag, wenn die Dinge an ihrem Platz sind, also ist es ein ständiger Kampf zwischen Ordnung und Kinder Kind sein lassen.

 

…und welche Eigenschaft an Ihnen bringt andere auf die Palme?

Mein charmantes Lächeln? Vor allem, wenn ich versuche, mich damit aus einer Diskussion herauszuwinden.

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

Landwirt werden. Etwas zum Wachsen zu bringen, wird immer meine Leidenschaft sein.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Freundlichkeit, Widerstandsfähigkeit, Vertrauen, positives Denken.

 

Auf welche drei Gegenstände könnten Sie niemals verzichten?

Mein Fahrrad; ich fahre überall mit dem Fahrrad hin, ohne könnte ich mich nicht fortbewegen. Ich brauche Sportschuhe, weil sie bequem sind und weil ich sie zum Trainieren brauche. Und natürlich mein Handy, damit ich alles unter Kontrolle habe, egal wo ich bin.

 

(Foto: Privat)

 

Was war Ihr peinlichster Moment?

Es ist mir jedes Mal aufs Neue peinlich, wenn ich die Familie meiner Frau treffe und feststelle, dass ich nach zehn Jahren Beziehung immer noch kein richtiges Finnisch sprechen kann.

 

Aus welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?

Jede Erfahrung trägt auf irgendeine Weise zu uns und unserem Wachstum bei.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Als Chirurg in der Notaufnahme einer Großstadt arbeiten. Das muss unglaublich belohnend sein, und ich glaube, ich könnte mit dem Druck umgehen.

 

 

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