Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Christina Thurner, Vorstand des Logistikdienstleisters von Loxxess.
Christina Thurner (Foto: Privat)
Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.
Loxxess ist ein familiengeführter, mittelständischer Logistikdienstleister für Handel und Industrie und deren Endkunden und unsere Aufgabe und Leidenschaft ist es, für die zuverlässige Versorgung von Wirtschaft und Gesellschaft mit Gütern, Artikeln, Medizinprodukten undsoweiter zu sorgen.
Womit beginnt Ihr Tag?
Unser Sohn hat einen eingebauten Wecker und weckt uns um Punkt 6.20 Uhr – weshalb ich auch die Petition gegen die Zeitumstellung unterschrieben habe.
Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?
Nachdem ich bei der Köpergröße wohl nicht ´hier´ geschrien habe, trage ich gerne hohe Schuhe. Auch in der Lagerhalle (es sei denn Sicherheitsschuhe sind gefordert) – und auch, wenn die Treppen nicht für Pfennigabsätze ausgelegt sind. Und ich spreche gern spontan Kollegen an, die ich nicht kenne.
… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Meine Kollegen sagen, dass man mich am Gang erkennt – das ist sicher diplomatisch ausgedrückt und meint: ich gehe entschlossen und bin wohl ein Fersengänger, die es immer eilig haben.
Tee oder Kaffee?
Definitiv Kaffee – in allen Varianten und zur Not auch kalt.
Ihr Spitzname ist…?
Tini – meine Eltern haben mir vier Vornamen gegeben ´Christina Maria Elena Louisa´ – angeblich hiess ein wunderschönes Segelboot so (der Länge nach wohl eher ein Tanker) und dann wurde ich Zeit meines Lebens Tini genannt. Viele Freunde kannten meinen richtigen oder ganzen Vornamen lange nicht.
Verraten Sie eine Marotte.
Ich diskutiere leidenschaftlich gerne – leider auch, wenn mir das Thema eigentlich egal sein könnte.
Was bringt Sie in Harnisch?
Menschen, die zu langsam gehen oder nicht zum Punkt kommen.
… und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Meine Ungeduld und meine Gedankensprünge – unsere Tochter hat mit drei Jahren immer gesagt: „Mama, Du bist mir zu schnell.“
Was möchten Sie gerne in Rente machen?
Mit meinem Mann in Italien leben, Wein anbauen und Olivenöl herstellen.
Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Ehrlichkeit – falsche Zurückhaltung aus vermeintlicher Rücksichtnahme oder Furcht führen zu keiner Lösung.
Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?
Wenn ich auf Geschäftsreise bin: mein Handy, meine Ear Pods und ein Mini-Koffer, ein ziemlich cooler Kinderkoffer in dunkelblau auf vier Rollen, auf den ich meine Arbeitstasche spannen kann und in dem meine Turnschuhe sind….falls der Tag doch länger wird, als erwartet.
Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Astronaut im Training – ich würde unheimlich gerne mal einen Parabelflug machen!

„Dieses Modell vom BMW M1 ist für mich das coolste Nachkriegsauto, Es erinnert mich an Raylles mit meinem Vater und meinem Mann. Es stammt aus dem Jahr 1980: Ein toller Jahrgang – und beim Fahren vergisst man alles“ findet Christina Thurner.


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