Fragbogen „Nahaufnahme“ mit Eon-Energie-CEO Filip Thon, den verstellte Autositze nerven

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Filip Thon, CEO von Eon Energie Deutschland, der Vertriebstochter von Eon mit rund 7000 Mitarbeitern und 14 Millionen Strom- und Gaskunden. 

 

Filip Thon (Foto: Eon Energie/PR)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir beliefern Millionen Menschen zuverlässig mit Energie, bringen Licht und Wärme in ihr Zuhause und versorgen sie mit intelligenten Lösungen für Elektromobilität und dezentrale Energieerzeugung.

 

Womit beginnt Ihr Tag? 

Um 7.30 Uhr: Ich starte mit einem ordentlichen, gesunden Frühstück. Nebenbei schaue ich Nachrichten. Am Wochenende folgen dieser Routine sportliche Aktivitäten wie Speed-Walking draußen oder im Fitness-Studio.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?

Ich habe immer einen gesunden Snack für Zwischendurch bei mir, Quark oder Joghurt sind griffbereit und der tägliche Apfel ist fester Bestandteil meiner Schreibtischausstattung. Zwischen Terminen und Calls findet man mich meistens beim Snacken – dafür lass‘ ich ein Meeting gern auch mal ein paar Minuten früher enden.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Die sind schon mal überrascht – aber nicht nur wegen meiner Snacks. Die Zwischenzeiten nutze ich auch, um für mich operative Fragen zu klären, auf die ich Antworten von Mitarbeitenden suche, die den jeweiligen Job machen. Ganz unabhängig von Hierarchien frage ich bewusst nicht bei den Vorgesetzten an. Ich rufe mal per Videochat an mit meinem Joghurt neben mir oder spaziere mit meinem Apfel in ein Büro. Dafür ernte ich schon mal verdutzte Blicke. Bis jetzt war das – hoffentlich – ok. Jedenfalls hat mir keiner was Gegenteiliges gesagt.

 

Tee oder Kaffee?

Tee

 

Ihr Spitzname ist…?

Fil, so nennen mich meine Familie und einige, sehr wenige Freunde.

Verraten Sie eine Marotte.

Ordnung und perfekte Sauberkeit. Da war ich der Zeit schon voraus, wenn man so will. Schon zehn Jahre vor der Pandemie hatte ich mein Händedesinfektionsgel dabei und nutzte es auch. 😉

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn ich losfahren will, aber mein optimal eingestellter Autositz verstellt ist.

 

… und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Ich bin ein kritischer Beobachter gerade auch bei Körpersprache. Mir fallen schnell Dinge auf, die andere entlarven können. Wenn meine Lebensgefährtin nervös oder verlegen ist, wippt sie mit dem Bein. Für mich ein eindeutiges Zeichen und sie fühlt sich von mir ertappt.

 

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Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Gesundheit ist mir sehr wichtig und ich werde mein Leben lang dafür etwas tun. Auch in der Rente. Ich möchte über mein Arbeitsleben hinaus nützlich und produktiv bleiben. Mein Ziel ist es, dann irgendwann in einem gemütlichen, naturnahen, mediterranen Umfeld zu leben, kürzer zu treten und meine Zeit mit meiner Partnerin und den Menschen zu verbringen, die mir nahestehen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Bescheidenheit im Auftreten und Überzeugung durch Taten.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Auf mein Telefon, meine Uhr, und meine alte griechische Münze.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ich wäre gern Mediziner: Ich bewundere, wie ein so hoch komplexes System wie der menschliche Körper funktioniert und wie einfach es trotzdem aus der Balance gebracht werden kann. Menschen, die dieses System verstehen und wieder in Balance bringen können, bewundere ich.

 

 

(Foto: Eon/PR)

 

„Ich mag alte Münzen. Diese Münze zeigt die griechische Göttin der Gerechtigkeit und verkörpert für mich eines der wichtigsten Prinzipien: Fairness“, erzählt Filip Thon. Und weiter: „Sie ist mein ständiger Begleiter und erinnert mich daran, alle Menschen fair und gerecht zu behandeln.“ Deshalb habe er sie sie sich vor circa 20 Jahren aus einer Alt-Münzbörse ausgesucht und in Gold fassen lassen.

 

 

 

 

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