Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Dirigent Boian Videnoff, der seinen Lehrern Kopfschmerzen verursachte

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Boian Videnoff, Dirigent der Mannheimer Philharmoniker und Gründer des Berliner Statups Enote mit der App für digitale Notentexte.

 

Boian Videnoff (Foto: PR)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Enote bringt Musiknoten ins digitale Zeitalter, es erstellt mittels künstlicher Intelligenz die weltweit erste voll digitale Notenbibliothek und stellt sie in einer App über 200 Millionen Musikern weltweit zur Verfügung.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Meine innere biologische Uhr richtet sich stark nach der Sonne. Ich versuche, keinen Wecker zu stellen, wenn möglich. Diese Strategie geht im Winter in Berlin natürlich leider nicht auf…  Zum Frühstück muss es dann immer ein ein Cappuccino sein.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave?

Ich bin groß und habe eine laute Stimme. Mein Vater ist Opernsänger und meine Mutter Violinprofessorin. Da haben die Gene ihre Spuren schon hinterlassen: Ich habe eine starke Meinung und stehe immer auf der Bühne, auch im normalen Leben…

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Sie lachen und haben Verständnis für den Künstler. Ich denke, dass sie die damit zusammenhängende Kreativität, den Perfektionismus und das Vermögen versteckte Zusammenhänge zu erkennen und unkonventionelle Lösungswege zu finden, sehr zu schätzen wissen.

 

Tee oder Kaffee?

Espresso

 

Ihr Spitzname ist…?

Bobo – im engsten Familienkreis.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Wenn ich Hunger habe, kann ich nicht auf Andere warten und esse viel zu schnell.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Ich habe ein sehr stark ausgeprägtes Bedürfnis nach Gerechtigkeit und respektvollem Umgang mit anderen Menschen. Jegliches unfaire Verhalten und Ungerechtigkeit im Allgemeinen machen mich wütend.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Ich war schon als Kind ein enfant terrible. In der Schule war ich nie konform, bin nie Anweisungen blind gefolgt, ich akzeptiere nur Autorität durch Kompetenz. Das bereitete manchen Lehrern große Kopfschmerzen. Das ist noch heute so. Mich kann man in keine Schublade stecken. Wer das versucht, wird scheitern und sich ärgern.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Ein kleines aber feines Boutique-Hotel für Freunde und Familie auf Sardinien aufmachen und mit ihnen la dolce vita am Meer genießen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Herzlichkeit.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie nie verzichten?

Ein Auto mit der Freiheit und Möglichkeit, zu reisen und den Horizont zu erweitern. Ein Smartphone für den Zugang zu Information und um Kommunikationsbrücken zu bauen. Und eine gute Zigarre für unvergessliche Gespräche und Freundschaften.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Der eines Astronauten. Ich habe großen Respekt vor allen Menschen, die ihr Leben für ein höheres Ziel aufs Spiel setzen und damit einen entscheidenden Beitrag zum Fortschritt unserer Zivilisation leisten.

 

(Foto: Privat)

 

„Taktstöcke aus Holz oder Glasfasern gingen mir früher während der Probe immer kaputt“, erzählt Bojan Videnoff. „Aber die neue Modelle aus Carbonfasern hergestellt sind leichter und fast unzerstörbar.“

 

 

 

 

 

 

 

 

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