Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Zolar-Strategiechefin Sarah Müller, die alle Kölschen Songs auswendig kennt

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Sarah Müller,  Strategiechefin des Solaranlagenunternehmen Zolar und Ex-Chefin des Arbeitgeberbewertungsportals Kununu.

Sarah Müller (Foto: PR/Zolar)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Zolar verkauft Solaranlagen fürs Hausdach über das Internet.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Zwischen sechs Uhr und halb sieben. Noch vor dem Zähneputzen gehe ich eine Runde laufen, ganz egal, wo ich bin. Ohne Kaffee und Müsli verlasse ich nie das Haus.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave?

Schon in meiner Abizeitung stand über mich: „Man hört sie, auch wenn man sie nicht sieht” – ich trage meist  Absatzschuhe, und mein Stöckeln kündigt mich an. Man trifft mich selten ohne ein Lächeln auf den Lippen, selbst in noch so katastrophalen Situationen. Ich bin eine wahre Kölsche Frohnatur, kann fast jedes Kölsche Karnevalslied auswendig und singe am liebsten bei „Am Bickendorfer Büdche” von den Bläck Fööss lauthals mit.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Dass sie mein Stöckeln schon mal nervt. Das Geburtstagsgeschenk meines allerersten Teams waren Plüschpantoffeln in Form von Igeln.

 

Tee oder Kaffee?

In jedem Fall Kaffee – aber nie ohne Milch.

 

Ihr Spitzname ist…?

Mein erster Chef nannte mich Wadenbeißer. Meine Familie gab mir in Teenagerzeiten  den Kosenamen Drama Queen.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich habe leider die Angewohnheit, Leute zu unterbrechen, wenn es mir zu lange dauert.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Ineffizienter Umgang mit Ressourcen. Sei es unnötiger Energieverbrauch, die Verschwendung von Lebensmitteln oder die ineffiziente Nutzung von – meiner – Zeit.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Dass mir immer noch eine Frage einfällt.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Literaturwissenschaft im Seniorenstudium. Ich kann mir vorstellen, dann noch einmal Goethe, Shakespeare und Schiller durchzukauen, und in der ersten Reihe sitzend dem ebenso alten Professor schlaue Fragen zu stellen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Ehrlichkeit, die Fähigkeit, sich 110-prozentig in etwas reinzuhängen und Pragmatismus.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Meine Handtasche – da es in jedem Fall mehr als drei Dinge sind, die mich ständig begleiten, Carmex Lippenbalsam und von Oktober bis April meine Wärmflasche.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Den von Angela Merkel – denn so könnte ich hoffentlich ein paar wichtige gesellschaftliche Themen wie Initiativen gegen den Klimawandel voranbringen.

 

 

(Foto: Privat)

„Ich vermisse jetzt in der Pandemie die Zeiten, in denen wir wegen Corona nicht von neun bis 19 Uhr auf Zoom Screens gestarrt haben, sondern auch einfach mit dem Team Spaß haben konnten. Am liebsten Spiele ich eine Runde Ping Pong mit den Kollegen. Auf meinem Schreibtisch liegt deshalb der Tischtennisball immer griffbereit, damit ich einsatzfähig bin, wenn diese alten Zeiten endlich wieder losgehen“, erzählt Sarah Müller.

 

 

 

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