Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Jan Tibor Lelley, Managing-Partner von Buse, einem der letzten Krawattenträger seiner Kanzlei

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Jan Tibor Lelley, Managing Partner der Großkanzlei Buse  

 

Jan Tibor Lelley (Foto: Buse Heberer)

Jan Tibor Lelley, Arbeitsrechtler bei Buse (Foto: PR)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Buse ist eine Wirtschaftskanzlei mit Fokus auf den Mittelstand – national und international; wir sind dafür da, die rechtlichen Probleme unserer Mandantschaft zu lösen.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Ich habe lange in dem Irrglauben gelebt, ein Morgenmuffel zu sein. Bis ich merkte, der Morgen ist für mich eine gute Zeit. Ich lasse mich um fünf Uhr früh wecken und mache eine Viertel Stunde Yoga-Übungen, bevor ich die Tageszeitung – unbedingt auf Papier – lese.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Büro?

Ich bin bei uns im Büro einer der letzten Krawattenträger. Heute sind die Krawattenträger ja in den meisten Büros und im Business eine Minderheit. Das macht mir aber nichts, für mich ist die Krawatte kein Zwang, sondern ein modisches Accessoire.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

 Die meisten finden, das passt zu mir. Einige finden mich auch old-fashioned.

 

Tee oder Kaffee?

 Tee, aber grünen. Und Espresso. Aber bitte nicht mehr als zwei am Tag.

 

Ihr Spitzname ist…?

J.T. Das leitet sich von meinem ersten und zweiten Vornamen ab.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich gehe – fast – immer ohne Jacke raus, ob Sommer oder Winter. Für Notfälle im Winter habe ich dann eine Jacke in Reserve im Kofferraum. Außerdem auch Gummigaloschen für die Schuhe mit Ledersohlen.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Im Job: Umständlichkeit, wenn man nicht zum Punkt kommt. Oder Wegducken vor Verantwortung. Und sonst: Dauersitzungen vor der Glotze, nicht aufgeräumte Kinderzimmer – nach dem x-ten Mal darum „bitten“. Neugierige Nachbarn, die durch die Hecke stieren und dann so tun, als führten sie ihren Hund im Garten aus.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Im Job, dass ich zu wenig lobe. Privat: Dass ich viel zu wenig Ehrgeiz bei Cluedo- und Monopoly-Runden aufbringe.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Vor vielen Jahren las ich John Steinbecks „Travels with Charley: In Search of America“. Diese Rundreise durch die USA würde ich gern einmal nachfahren. Natürlich auch im Pick-Up-Truck.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Konstruktive Kritik. Also anderen dabei helfen, besser zu werden. Am besten bei uns im wöchentlichen Team Meeting. Da nehmen wir kein Blatt vor den Mund und alle arbeiten gemeinsam daran, das Team voran zu bringen.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

 Mein iPad. Meine Brille, die ist auch ein Accessoire. Meinen Silber-Armreif, ein Schmuckstück aus Korea. Auf einer Reise nach Seoul hatte ich ihn am Abreisetag in einem Geschäft in der Hand und erst einmal doch nicht gekauft. Auf dem Weg zum Airport machte ich dann extra einen Umweg und kaufte ihn doch noch – ich wurde den Gedanken nicht los, dass ich diesen Armreif haben musste. Er wurde mein perfekter Glücksbringer.

 

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Gastronomie interessiert mich, ich wäre gerne einmal Chefkoch in einem Sterne-Restaurant. Am liebsten italienische Küche, schließlich ist die Cucina Italia ja auch Teil des Unesco-Welterbes – für mich Goldstandard der Gastronomie.

 

 

 

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