Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Volker Jung, dem CEO von Hakle, der gerne Besprechungen im Freien am Rhein macht

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Volker Jung, CEO des Toilettenpapierherstellers Hakle.

 

Volker Jung (Foto: Privat)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Seit 1928 stellen wir bei Hakle mit großer Leidenschaft Hygienepapiere für Bad und Küche her.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Wir starten gemeinsam um sechs Uhr früh in den Tag – manchmal auch deutlich früher. Dann geht es mit unseren Hunden – Iva und Neo – und Kaffee in den Garten.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave ?

Ich bin eher weniger formell im Auftreten. Ich packe selbst mit an, natürlich auch in der Produktion. Besprechungen gibt es je nach Thema auch mal unter freiem Himmel am Rhein oder auf der Gartenbank. Und es gibt bei mir im Büro immer Gummibärchen.

 

(Foto: Privat)

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Dass der Chef immer für alle ansprechbar ist und gemeinsam mit seiner Frau alles für die Firma gibt. Die Gummibärchen fanden allerdings nicht alle großartig – jetzt gibt es auch frisches Obst im Büro und die Gummibärchen kommen bei uns nun zusätzlich als Beigabe in die Onlineshop-Pakete.

 

Tee oder Kaffee?

Ganz klar Kaffee – zu jeder Zeit.

 

Ihr Spitzname ist…?

Meine Frau nennt mich seit unserem Kennenlernen vor fast zwei Jahrzehnten „Herr Jung“.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich bin ein Sonnenanbeter. Dann sitze ich auch bei minus 15 Grad stundenlang draußen.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn jemand sagt: „Nein. Das geht nicht“. Oder mein Gegenüber einen Satz mit den Worten „Sie müssen….“ beginnt – dann werde ich rebellisch.

 

… und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Dass ich oft sage: „Geht nicht, gibt’s nicht“. Das gilt bei mir immer und überall. Das ist für die Umgebung sicher auch anstrengend. Dazu kommt meine Ungeduld.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Grundsätzlich ist es schön, immer wieder etwas Zeit zum Abschalten zu haben. Am liebsten fahren wir dazu seit vielen Jahren zum Wandern in die Schweiz ins Bündner Land.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Aufrichtigkeit, Loyalität, Dinge anpacken, Lösungen suchen, „Ja“ zum Problem sagen und dabei immer den Menschen im Blick haben.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Sehr wichtig sind mir mein Tintenfüller – ich schreibe immer noch gerne und viel mit der Hand auf gutem Papier, einer meiner Hüte und meine Lieblingszigarren.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ich wäre den ganzen Tag im Forst unterwegs – am Ursprung des Papiers. Und mit Kettensägen kann ich auch tatsächlich umgehen. Die Hunde kämen natürlich auch mit, so wie es sich für einen Bilderbuch-Förster gehört.

 

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