Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Managerhaftungspionier Michael Hendricks, der es hasst, wenn Leute am Tisch mit vollem Mund sprechen

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Michael Hendricks, D&O-Anwalt und Pionier für Managerhaftung.

 

Michael Hendricks (Foto: Privat)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir retten mit sog. D&O-Policen, also Manager-Haftpflichtversicherung Vorstände, Geschäftsführer oder Aufsichtsräte vor dem Ruin.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Um sieben Uhr früh geht’s los mit dem Frühstücksfernsehen, der „FAZ“ und einem Milchkaffee.

 

Was unterscheidet Sie als Chef von anderen Chefs im Auftreten und im Behave?

Ich muss immer lachen – auch in Situationen, in denen anderen das Lachen schwer fallen würde.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Mitarbeiter sagen, dass ich sie mitreiße – nicht nur beim Lachen, sondern auch mit manchen Geschäftsideen.

 

Tee oder Kaffee?

Einen Kaffee morgens, den ganzen Tag Wasser und abends einen guten Wein.

 

Ihr Spitzname ist…?

Jimmy, und das schon seit meiner Kindheit wegen der Namensverwandtschaft mit dem berühmten Gitarristen Hendrix.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich habe einen totalen Ordnungsfimmel.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Rechthaberei ohne nachvollziehbare Begründung, zumeist gepaart mit Dummheit. Und wenn Leute am Tisch mit vollem Mund sprechen.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Unvernünftiges Arbeitstempo. Und meine Familie, dass ich zu viel arbeite.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Auf meinem Wein-Feld arbeiten, meine Tiere auf dem Bauernhof pflegen und ganz viel kochen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn sie nicht schlecht über andere reden, auch wenn sie Grund dazu hätten. Wenn man auch gegensätzliche Meinungen austauschen kann, andere Standpunkte sind immer Bereicherungen.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Auf meinen alten Ford GT, meine Skulpturen von Markus Lüpertz und Tony Cragg sowie den Rotwein zum Abendessen.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ein Tag Jeff Beck an der E-Gitarre auf der Bühne der alten Arena in Verona.

 

 

„An Aktentaschen konnte ich mich nie gewöhnen, ich brauche immer meine Ludwig-Reiter-Umhängetasche. Vergangenes Jahr hatte ich sie bei McDonalds in München nach einem Abend auf dem Oktoberfest stehen lassen. Als ich es im Hotel bemerkte, raste ich sofort los: Eine Stunde später stand sie immer noch da. Samt meinem Ipad und all den persönlichen Dingen, die man so mit hat.“.

 

 

 

 

 

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