Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Freenet-CEO Christoph Vilanek mit dem Faible für schrill bunte Hosen

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Christoph Vilanek, Vorstandvorsitzender des Telekommunikationsunternehmens Freenet.

 

Christoph Vilanek (Foto: PR)

 

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Ich habe mal in einem Interview salopp gesagt, wir verkaufen so zusagend Luft. Das ist natürlich Quatsch. Freenet liefert Endkunden unter einer Reihe von Marken Zugang zu Mobilfunk, Internet, IPTV, Terrestrisches Fernsehen, Radio, Public Wifi und liefert Hardware, Software und Mehrwertdienste dazu.

 

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Ich stelle mir nie einen Wecker. Mich weckt unsere Katze, weil sie mit lautem Miauen oder an der Tür kratzen ihren Hunger demonstriert. Da meine Frau diese Geräusche ausblenden kann, stehe ich auf, erledige die Raubtierfütterung, schalte meine Espressomaschine an – sie braucht 15 Minuten bis sie heiß ist – in der Zeit schaue ich E-Mails durch, lese auf dem Screen die Headlines der wichtigsten Medien. Nach einer Dusche gibt es Espresso, auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad höre ich „B5 Aktuell“ und komme im Büro gegen 8.30 Uhr an.

 

 

Was unterscheidet Sie als Chef von anderen Chefs im Auftreten?

Ich habe einen Bart, lange Haare, ich trage keine Krawatte, dafür fast immer schrill bunte Hosen. Ich duze mich mit den Mitarbeitern schon seit 2005, bevor es hip wurde. Mein Schreibtisch ist clean, ich führe keine Wiedervorlagen, meine Bürotür ist offen, ich habe keinen Dienstwagen, ich liebe körperliche Arbeit, ich verzichte gerne auf Ausführlichkeiten. Ich mag den direkten Ton, man würde mich nicht als CEO wahrnehmen, Statussymbole mag ich nicht. Meine Freunde sind keine Manager.

 

(Foto: Freenet)

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Das stimmt.

 

Tee oder Kaffee?

Espresso morgens, ab elf Uhr Latte.

 

Ihr Spitzname ist…?

Als Kind: Willi.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich schlage immer die Kissen auf, wenn ich vom Sofa aufstehe.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Eitelkeit

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Manchmal predige ich.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Mein Grundstück langsam zu einem Schmuckstück umgestalten, allein, ohne Hilfe. Justo Gallego Martinez ist mein Vorbild.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Intelligenz ohne sie zu wichtig zu nehmen.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Einen Gürtel, ein Smartphone, Ear Pads

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Astronaut auf der ISS.

 

  

 

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