TV-Tipp CNN: Richard Quest über Arbeiten im Home Office aus seinem eigenen Home Office in „WFH: New Reality“

TV-Tipp CNN: Kultmoderator Richard Quest fragt jetzt, wo wegen der Coropa-Krise so viele Mitarbeiter von zu Hause aus weiter arbeiten, in „WFH: New Reality“ Experten für Cyber und HR zum Thema Home Office und  zeigt seine eigenen Team-Lunches mit den Kollegen via Videokonferenz. 

 

Richard Quest im Home Office (Foto: CNN International)

 

Als Maßnahme zur Einschränkung der Verbreitung des Coronavirus arbeiten seit Wochen bereits Millionen von Menschen auf der ganzen Welt aus dem Home Office. Für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber handelt es sich um eine außergewöhnliche Situation, die sie vor größeren Herausforderungen stellt. CNN-Anchorman und Wirtschaftsexperte Richard Quest widmet der Thematik eine eigene Sendung aus seiner Wohnung. In ‚WFH: New Reality‘ beleuchtet er gemeinsam mit Experten aus allen Bereichen verschiedene Aspekte rund um die Arbeit aus dem Heimbüro. In der aktuellen Folge (TV-Ausstrahlung am Sonntag, 18.00 Uhr auf „CNN International“) befasst er sich unter anderem mit Cybersicherheit, viel gefragten HR-Aspekten und Team-Lunches via Videokonferenz.

 

Starker Anstieg von Cyberattacken

So erklärt David Kennedy, Principal Security Consultant bei TrustedSec, dass seine Cybersecurity-Firma einen deutlichen Anstieg an Anfragen verzeichnet. Seit dem Ausbruch seien es nicht nur die Privatnutzer, die verstärkt von Hackern ins Visier genommen werden. Technisch versierte Betrüger versuchen insbesondere die Schwachstellen der Unternehmen auszunutzen, die derzeit vielerorts in Rekordtempo Home-Office-Kapazitäten hochschrauben und dadurch Cyberrisiken – etwa in Form von Malware- oder Phishing-Attacken – ausgesetzt sind. „Seit der COVID-19-Pandemie sehen wir bei uns, dass Angriffe, die direkt mit der Arbeit aus dem Heimbüro zusammenhängen, um mehr als 500 Prozent zugenommen haben,“ beschreibt Kennedy. „Die Phishing-Kampagnen verzeichnen einen alarmierenden Anstieg um mehr als 2000 Prozent – über alle Bereiche hinweg sehen wir Phishing-Attacken, die im direkten Zusammenhang mit COVID-19 stehen“.

 

Multi-Faktor-Authentifizierung für Geschäftszwecke heutzutage unabdingbar

Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, rät Kennedy insbesondere Nutzer geschäftlicher Endgeräte zur Einrichtung einer Multi-Faktor-Authentifizierung. Jegliche Nutzung für Geschäftszwecke sollte separat mit einer zweiten Authentifizierung gesichert werden, etwa mit dem Handy. So würde es einem Hacker nicht mehr genügen, lediglich das Passwort zu erfahren, sondern dieser müsste sich zusätzlich Zugang zum Handy verschaffen.

 

Isolation im Home Office als gefragtes HR-Thema

Es sind jedoch nicht nur Hacker, die ein Risiko für Arbeitnehmer im Home Office darstellen. Im Gespräch mit Johnny Taylor, President und CEO der Society for Human Resource Management, erfährt Quest, welche Themen aus HR-Sicht Arbeitnehmer und Arbeitgeber beschäftigen. Neben dem Kündigungsschutz in Zeiten einer Pandemie spielt etwa das Vertrauensverhältnis (Stichwort: Ausspionieren durch Software zwecks Produktivitätsmessung) eine größere Rolle. Jedoch ist vor allem die Isolation im Home Office das gefragte Thema, weil sie zu Stress- und Angstzuständen führen kann. „In diesem Bereich sehen wir die meisten Beschwerden – und sie kommen aus allen Bevölkerungsgruppen: von älteren Amerikanern, die möglicherweise alleine wohnen, über die Generation Z, bis hin zu den Millennials,“ so Taylor. Hier sei es vor allen Dingen aus Arbeitgebersicht wichtig, dass sie proaktive Schritte einleiten und anerkennen, dass es sich um eine Ausnahmesituation handelt, die psychologisch belastend wirkt und mitunter auch Hilfe oder einer Behandlung bedarf.

 

Gemeinsames Mittagessen via Videokonferenz als Alternative zum persönlichen Treffen

Um dem Gefühl seiner Isolation entgegenzuwirken, trifft sich Quest mittels Videokonferenz zum Lunch mit seinem Team. Nachdem jeder sein Essen vorgestellt hat – Quiche, Nudeln, Salat, Pizza und Proteinriegel – tauschen sie sich darüber aus, wie jeder Einzelne mit der derzeitigen Situation umgeht. Zu der Videokonferenz fällt einem Teilnehmer auf, dass durch das gegenseitige Beobachten beim Essen das Kauen des jeweils anderen in den Fokus gerät – stärker als bei einem regulären Geschäftsmeeting. Auch Quest gibt zu, dass es ungewöhnlich für ihn ist, beim Sprechen den anderen über eine Videoübertragung zuzuschauen, wie sie ihr Mittagessen zu sich nehmen. Ein Kollege kommt zum Ergebnis: „Es ist definitiv eine tolle Sache – dank des Zoom-Chats fühle ich mich, als wäre ich bei euch wie sonst früher auch. Ich hoffe aber, dass es nicht ewig anhält. Ich vermisse die menschliche Interaktion und werde langsam müde, ständig auf meinen Computer-Bildschirm zu starren.“

 

Die TV-Ausstrahlung erfolgt am Ostersonntag, den 12. April um 18:00 Uhr auf „CNN International“. Die gesamte erste Folge aus der vergangenen Woche kann unter dem diesem Link aufgerufen werden: https://www.cnn.com/videos/world/2020/04/01/working-from-home-coronavirus-richard-quest-technology-cnn.cnn

 

 

 

 

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