Fragebogen “Nahaufnahme” mit Holiday-Pirates-CEO David Armstrong: „Der Lieblinghappen kommt erst am Schluss“

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet David Armstrong, CEO des Reiseportals HolidayPirates. 

 

David Armstrong (Foto: Presse)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

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Womit beginnt Ihr Tag?

Als Wochenend-Pendler stehe ich in Berlin zwischen sieben und halb acht Uhr auf, schmeiße als erstes die Kaffeemaschine an und dann geht es zu Fuß ins acht Minuten entfernte Büro. Bei meiner Familie In München gehe ich als erstes mit dem Hund zum Bäcker, um Brötchen zu holen für meine Frau und unsere vier Kinder. Dann nehmen wir uns Zeit, um in den Tag zu starten, ich lese die „Süddeutsche Zeitung“ und den „Spiegel“ online.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Jedes Jahr backe ich an meinem Geburtstag Pancakes für das ganze Büro. Von Hierarchiedenke halte ich nicht viel. Ich spiele öfter am Kicker oder Darts mit meinen Kollegen. Bei unseren legendären Pirates Thursdays sorge ich selbst für den Getränkenachschub. Ein gutes Verhältnis zu meinen Kollegen auf persönlicher Ebene ist mir wichtig.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Kürzlich habe ich das Feedback aller meiner direkt geführten Mitarbeiter
bekommen. Sie haben mir hohe Belastbarkeit und Zugänglichkeit bescheinigt, aber wünschen sich unisono mehr und regelmäßige Anerkennung von mir für Erreichtes. Das mache ich tatsächlich zu wenig.

 

Tee oder Kaffee?

Situations- und jahreszeitabhängig. Morgens muss jedoch Kaffee sein.

 

Ihr Spitzname ist…?

Titi – so nannten mich meine jüngeren Geschwister.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Gutes Essen ist meine große Leidenschaft. Wenn ich ein Gericht vor mir habe, hebe ich mir immer meinen Lieblingshappen bis zum Schluss auf – bei einer Portion Spaghetti mit Meeresfrüchten beispielsweise, lasse ich mir immer eine Garnele als letzten Bissen übrig.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Unnötiges Verkomplizieren kann ich nicht ausstehen. Es kommt extrem selten vor, dass man mich echauffiert erlebt. Wenn doch, sind die meisten schockiert, dass es mich auch so gibt. Das kommt eigentlich nur vor, wenn Leute mit Egoismus und Ignoranz anderen oder einem ganzen Team schaden und ihnen dieser Umstand völlig egal ist, trotz offener Gesprächsführung und der Chance, ihr Verhalten zu ändern.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Meine ruhige, gelassene Art und Unaufgeregtheit.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Mich auf ein – noch nicht vorhandenes – Landgut zurückziehen, Bücher über historische
Ereignisse oder Personen schreiben und morgens durch den eigenen Wald streifen 🙂

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn jemand offen für andere Meinungen ist und versucht zu verstehen, woher diese kommen, obwohl man sie nicht teilt. Ebenso Wissbegieride und die Bereitschaft, stets dazulernen zu wollen.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Wikipedia, Wald und Whisky.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Mich reizt die Rolle eines Herausgebers oder Chefredakteurs bei einem großen
Tagesmedium.

 

(Foto: Privat)

„Diese argentinische Fußballfigur stammt aus meinem letzten Familienurlaub, eins meiner Kinder hat es geschenkt bekommen und hat es mir überlassen. Weil meine Mutter aus Buenos Aires kommt und ich ein Deutsch-Argentinisches-Fußballherz habe, begleitet es mich seitdem als kleiner Talisman im Büro.“

 

 

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