TV-Tipp: CNN-Wirtschaftsmoderator Richard Quest im „Business Traveller“ über das Geheimnis der Authenzität beim Reisen

‚Business Traveller‘ im Juni: Authentisch Reisen

 

CNNs Wirtschaftsmoderator Richard Quest berichtet in der monatlichen Sendung ‚Business Traveller‘ aus Hotels, von Flughäfen und aus Städten auf der ganzen Welt und beschreibt, wie man das Leben aus dem Koffer am besten meistert. In der aktuellen Ausgabe begibt sich Richard Quest nach China, um dem Geheimnis rund um Authentizität beim Reisen auf den Grund zu gehen.

Immer mehr Reisende treibt der Gedanke an die wahrhaftige, authentische Erfahrung an. Doch stellen sich dabei auch einige Fragen: Was ist wirklich authentisch und was nicht? Und warum ist das eigentlich so wichtig? Zusammen mit drei Experten begibt sich Richard Quest auf die Suche nach Antworten, doch hat schon der Begriff ‚Authentizität‘ für jeden eine etwas andere Bedeutung. Während Mei Zhang, Geschäftsführerin und Gründerin eines in Beijing ansässigen Reiseunternehmens, darunter etwas Unverfälschtes, Unverändertes und den natürlichen Zustand einer Sache versteht, hat der Anthropologe und China-Experte Robert Sheperd eine andere Auffassung. Für ihn ist mit dem Begriff etwas Ungeplantes, etwas abseits der Norm und Unerwartetes verbunden.

 

Copyright: CNN International

Mei Zhang (Copyright: CNN International)

 

Richard Quest hingegen hat das Gefühl an einem Sonntagnachmittag im Park, wo er einheimische Menschen hört und sieht, die unverfälschte lokale Erfahrung zu machen. Doch beim Verlassen des idyllischen Parks wird es nicht nur lauter, sondern auch viel komplizierter. Entlang der touristischen Hauptstraßen von Beijing gibt es allerlei Stände, die unter anderem auch das traditionell ‚Nudeln ziehen‘ praktizieren. An und für sich handelt es sich dabei um eine sehr traditionelle Tätigkeit, dient aber in diesem Umfeld als Touristenattraktion. ‚Traveller‘ und ‚Touristen‘ sind laut Sheperd nicht gleichzusetzen, denn die authentisch Reisenden wollen ihre Erfahrungen auf die eigene Faust machen.

 

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Zudem hat China mittlerweile schon die USA als größter Geschäftsreise-Markt überholt. Mehr als 291 Milliarden Dollar wurden in Termine, Hotels und Flugtickets investiert. Dabei werden auch kleinere Städte immer wichtiger. Mit Walter Dias, dem Geschäftsführer von United in Großchina, hat Quest über die zunehmende Bedeutung der Städte im Westen des Landes gesprochen. Nachdem China in den Westen des Landes investierte, hat das Unternehmen die wirtschaftliche Lage in den betroffenen kleineren Städten beobachtet, da sich das Engagement nur bei einem starken lokalen Markt lohnt. Mittlerweile gibt es eine nonstop von San Francisco nach Xi’an.

 

Neben Fluggesellschaften passen sich auch die großen Hotelunternehmen dem Trend an. Große Marken wie Marriott oder Hyatt  gründen Nischenunternehmen, die ein jüngeres, kulturaffines Publikum anziehen sollen. Die Konzepte von Moxy oder Centric sind darauf ausgelegt, dieser Zielgruppe im pulsierenden Herzen von Städten trendige Unterkünfte zu bieten.

 

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In Xi’an darf ein Besuch der Terrakotta-Armee nicht fehlen. Die 2000 Jahre alten Krieger sollten den ersten chinesischen Kaiser, der für seine Brutalität bekannt ist, im Totenreich schützen. Sie wurden Anfang der 1970er Jahre von einem Bauer zufällig entdeckt. Auch wenn erst ein Teil der Armee freigelegt ist, handelt es sich um eine der Besucherattraktion in der Umgebung. Besonders die präzisen Details faszinieren. Kein Soldat gleicht dem anderen, jeder ist individuell gefertigt. Dabei kann es über drei Monate dauern, einen zerstörten Krieger wieder zusammenzusetzen.

 

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Richard Quest mit Fuchsia Dunlop (Copyright: CNN International)

 

Aus der Grabesstille geht es für Richard Quest in den Trubel der Street-Food-Märkte: Zusammen mit Fuchsia Dunlop will der CNN-Wirtschaftsmoderator herausfinden, wie entscheidend die Rolle von Essen für die einmalig authentische Reiseerfahrung ist. Die Köchin und Journalistin ist der Meinung, dass man mithilfe der Essenskultur wahrhaftig in das alltägliche Leben der ansässigen Bevölkerung eintauchen kann. Jedoch birgt dieses Unterfangen auch Schwierigkeiten: Nicht nur die Sprache kann eine Hürde sein, sondern auch die Kombination der unbekannten Geschmacksrichtungen. Um unterschiedliche Gerichte so zu kombinieren, dass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt, braucht es einen führenden Kopf, der sich auskennt und den Reisenden an die kulinarische Hand nimmt.

 

Richard Quest auf Twitter via @richardquest

Mehr Information finden Sie unter http://cnn.it/1yr79a8

‚Business Traveller‘ auf CNN International:

Video: Teil 1: Link: http://cnn.it/1tljUYS

Video: Teil 2: Link: http://cnn.it/1Ymps1A

Video: Teil 3: Link: http://cnn.it/1WKTHzJ

 

 

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