Fragebogen „Nahaufnahme“ mit dem Tomatenhasser Marc Sasserath: „Die unwürdigen, widerlichen kleinen Dinger, die sich überall hineindrängen“

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ hat Markenexperte Marc Sasserath, Gründungspartner des Beratungsunternehmens Sasserath Munzinger Plus und neuerdings auch Executive Chairman der Digitalagentur UDG United Digital Group, beantwortet:

 

Markenexperte Marc Sasserath

Markenexperte Marc Sasserath

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir geben Marken Zukunft. (Und damit auch Organisationen – daher nennen wir das was wir machen liebevoll Transformational Branding: die Transformation durch und über die Marke).
Womit beginnt Ihr Arbeitstag und wann?

Mit Kaffee. Ich liebe Kaffee. Das ist eigentlich egal, wann..

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Puh – schwer zu sagen, zwischen monarchisch und laissez-faire.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

ich habe sie gefragt, sie haben gelacht..

 

Tee oder Kaffee?

Ich liebe Kaffee (und trinke mehr und mehr Tee..)

 

Ihr Spitzname ist…?

Gibt es nicht. Wenn, dann die Abkürzung M.

 

Verraten Sie eine Marotte?
Nur eine?

 

Was kann Sie in Harnisch bringen?

Ich hasse Tomaten. Die unwürdigen, widerlichen, kleinen roten Dinger drängen sich überall rein.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Kindliche Begeisterungsfähigkeit und Freude.
Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?
Ruhestand – was für ein schlimmes Wort. Ich mag das, was ich mache und möchte das noch sehr lange machen..

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Alles – ich liebe es, Menschen zu beobachten mit all ihrer Schönheit, ihren Macken und ihren skurrilen Verhaltensweisen.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Maurice Levy, um die Publicis Groupe mal richtig schön zu restrukturieren.
Oder Chef von Valextra – einer schönen alten italienischen Luxusmarke, aus der man noch richtig viel machen kann.
Oder Chef von Volvo und ein Zeitgemäßes Mobilitätsangebot auf der Basis einer grossartigen Heritage machen.
Oderoderoder..

 

sasserath.tankstelleMarc Sasserath liebt Tankstellen: „Und zwar seit frühester Jugend. Es fing mit den Reisen meiner Eltern nach Frankreich an – die Tankstellen waren ein multisensorischer Schmelztiegel der Kultur. So entstand eine tiefe Liebe, die bis heute anhält. Ganz besonders mag ich Tankstellenmarken. Ich bin fasziniert von den Ökosystemen, die Tankstellen darstellen, ich habe jede menge Tankstellenbücher und Tankstellendevotionalien. Dazu arbeite ich seit vielen Jahren an einem Guck-Buch über Tankstellen, denn egal wo ich bin muss ich die tollsten Tankstellen fotografieren.“

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