Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Headhunter Dwight Cribb, der von Weißbrot Schluckauf bekommt

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ hat Dwight Cribb, Gründer der Dwight
Cribb Personalberatung, die auf die digitale Welt spezialisiert ist, beantwortet :

 

Dwight Cribb

Dwight Cribb

 

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Wir unterstützen die Digitalisierung der Wirtschaft mit dem Finden der richtigen Führungskräfte.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag und wann?

Mails auf dem iPhone bearbeiten. Um 7:30 Uhr an Bürotagen, an Reisetagen zwischen 4:30 und 5:00 Uhr.

 

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Starker, impulsgebender Leader mit optimierungsfähigen Management-Qualitäten. Das bedeutet, ich brauche Kollegen, die meine Ideen und Impulse mit umsetzen. Wenn es um die Details geht, bin ich oft schon bei der nächsten Idee.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

„Stimmt. Zum Glück können wir so auch manche Idee beerdigen, die sich besser anhörte als sie war.“

 

Tee oder Kaffee?

Kaffee. Schwarz.

 

Ihr Spitzname ist…?

Mit dem Namen Dwight haben die meisten schon genug zu tun, da hat sich nie ein Spitzname durchgesetzt.

 

 

Verraten Sie eine Marotte?

Wenn ich Weißbrot esse, bekomme ich sofort Schluckauf. Leider mag ich Weißbrot.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Unaufrichtigkeit. Ich kann es nicht ausstehen, wenn Menschen unehrlich sind.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Ich kann ein echter Pedant sein, ich habe bei manchen Dingen sehr genaue Vorstellungen, wie sie zu sein haben. Auch wenn die Alternativen gleichwertig sind, möchte ich mich dann durchsetzen.

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

Am Alpenrand an einem See wohnen. Schwimmen, Wandern und Skifahren vor der Tür, ausreichend Wein im Keller. Ein Flughafen in der Nähe, damit wir unseren weitläufigen Freundeskreis nicht aus den Augen verlieren.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn sie genießen können. Und wenn sie dafür auch mal die Vernunft aus dem Fenster werfen.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Philipp Röslers Job beim World Economic Forum.

 

 

cribb.spielNachdem die Dot.com-Blase platzte und die Anschläge des 11. September geschahen, gab es bei Dwight Cribb einen Auftragseinbruch. Er und seine Geschäftspartnerin Maren Freyberg entschieden damals, lieber keine Aufträge anzunehmen, als die falschen. Damals hatten sie oft Zeit, nachmittag eine Runde Backgammon zu spielen. Nun ist das letzte Spiel fast zehn Jahre her, das Brett ist aber noch in seinem Büro.

 

 

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