Haben Sie schon die Weihnachts-Businesskarten geplant? Und schon geordert?

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Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen mit Ihren Weihnachts- oder Seasons-Greetings, sollten Sie lieber traditionelle Karten nehmen und – egal wie mühsam es ist – handgeschrieben Grüße ersinnen. Denn: Jedenfalls 50 Prozent der Führungkräfte freuen sich nur über persönliche Grüße – und pfeifen auf Weihnachts-E-Mails. Gerade mal 14 Prozent können den zeitraubenden – meist nur mässig originellen – E-Grüßen überhaupt etwas abgewinnen beziehungsweise finden sie besser als echte Weihnachtspost.

Die meisten Weihnachts-E-Mails sind weder witzig noch schön und Stimmung per PC verbreiten gelingt auch kaum. Ganz abgesehen davon, dass das Gedudel die Großraumbüro-Mitbewohner nervt. Als Stummfilm wiederum taugen sie auch nie… und den Outlook-Ordner verstopfen sie dank Anhängen mit vielen MB´s obendein. Soll das Freude machen?

Die Kommunikationsagentur Dr. Haffa & Partner hat diese Erkenntnisse gerade durch eine Umfrage bei 75 Managern, Professoren und Geschäftsführern gewonnen.

Kleiner Tipp am Rande: Wenn der Absender der Grüße nicht auf der Karte gedruckt erkennbar ist, sollte man leserlich unterschreiben – es macht keinen Spaß, jedes Jahr ungefähr drei freundliche Briefgrüße zu erhalten, aber nicht zuordnen zu können.

Und, wer unterm Jahr seine Stelle gewechselt hat, sollte seine neue Visitenkarte beifügen. genial sind diejenigen, die es schaffen, ein paar persönliche Sätze gar zu verfassen – und sei es nur, um zu erinnern, dass ein Treffen nicht vergessen ist und immer noch auf der To-do-Liste steht oder ähnliches.

Und noch etwas: Wie soll man sein Fensterbrett im Büro mit Weihnachtskarten aus dem PC dekorieren? Das klappt nämlich auch nicht.

Was mir diesen August auffiel: Eine Weihnachts-E-Mail aus dem Jahr 2012, die eine nette PR-Dame mit freundlichen, persönlichen Worten geschrieben hatte, die während meiner Weihnachtsferien eingetrudelt und unentdeckt wie ungeöffnet geblieben war. Untergegangen, leider. Zwischen -zig Newslettern und normalen Busness-Mails, die sich in den Ferien dann anhäufen. Mir war auch aufgefallen, dass ich von ihr gar nichts mehr gehört hatte. Erst als ich diesen Sommer per Suchfunktion nach ihrer E-Mailadresse suchte, purzelte mir plötzlich die ungeöffnete Mail entgegen – es war mir echt preinlich. Und das habe ich ihr auch gebeichtet.

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