Lesehinweis: Schlechte Juristen, die Mandanten wie Kosumenten erhebliche Schäden zufügen – ein verschwiegenes Problem

Lesehinweis: „Enormes Qualitätsgefälle bei deutschen Rechtsanwälten“

http://m.welt.de/politik/deutschland/article129330014/Enormes-Qualitaetsgefaelle-bei-deutschen-Rechtsanwaelten.html

Haben Sie schon mal Anwalts-Post bekommen, weil Ihr Kind auf eine File-Sharing-Seite reingefallen ist und Sie für einen Song 500 Euro oder mehr zahlen sollen? Haben Sie schon mitansehen müssen, wie eine Richterin, die die Verjährungsregeln falsch daher betet, nicht mal vom Anwalt drauf hingewiesen wird – der sie auch nicht mehr so richtig kennt? Oder wie eine Richterin einer Nötigung zu einem Vergleich durch eine Partei im eigenen Gerichtssaal tatenlos zusieht? Wenn man das alles mal erlebt hat – und deshalb auch Geld verlor -, freut sich über diesen Artikel.

Denn solche Spezalisten in Anwaltsroben (ob sie wirklich ein schwaches Examen haben, ist in dem Zusammenhang sogar unwichtig, wenngleich es Häufungen geben mag) verlegen sich aufs Abmahngeschäft und ähnliches, was nur ihrem Portemonai nützt. Das Allerschlimmste aber ist, dass solches Treiben – weder aus den eigenen Reihen, sprich Anwaltskammern und Anwaltsvereinen, noch vom Gesetzgeber oder Richtern – schlagkräftig verhindert wird. Im Gegenteil, sie tabuisieren es.

Die Richter kommen in dem Artikel gut weg, ihnen unterstellt der Autor mehr Qualität nach einem besseren Examen. Ob diese Unterstellung zieht, bezweifel ich – siehe oben.

Bei denen dürften zu fehlenden Rechtskenntnissn andere Motive hinzukommen: Sich davor drücken zu wollen, zeitraubende Urteile zu schreiben – durch die ihre Qualität obendrein überprüfbar würde.

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