Sport-TV im Job

Ein Viertel der Mitarbeiter in der EU dürfen kein EM-Spiel oder einen Olympia-Wettkampf während der Arbeitszeit am Bildschirm verfolgen, hat eine Umfrage des Karriereportals Monster unter 3500 Internetnutzern ergeben.  Die meisten Verbote sprechen gibts in Großbritannien: Laut Umfrage dürfen 39 Prozent der britischen Befragten während der Arbeit keine Sportevents  ansehen. In den USA sind es 34 Prozent und in Kanada 32 Prozent, wo die Sportereignisse im Job tabu sind.

Heimliche TV-Zuschauer

Renitent sind manche Arbeitnehmer dann aber doch: In Kanada sind es neun Prozent, in Großbritannien acht Prozent und in den USA ebenfalls acht Prozent, die zugeben, dass sie trotz des Verbots heimlich die Wettbewerbe während der Arbeitszeit anschauen.

Motivationsinstrument Sportevent

Besser haben es da schon die 13 Prozent der Befragten, die in den USA, Mexico und Großbritannien im Job Sportereignisse am Bildschirm im Job verfolgen dürfen. Das befürwortet auch Charles Purdy, Karriereexperte von Monster: „Gemeinsam Sportveranstaltungen anzuschauen und darüber zu diskutieren – gerade bei internationalen Wettbewerben – kann zur guten Stimmung im Büro beitragen und Kollegen zusammenbringen.“ Sein Rat: Wer sich als Vorgesetzter Sorgen macht um die Produktivität, muss ja nicht jeden Spiel erlauben.   

Dabei: 57 Prozent der Befragten weltweit interessieren sich nicht mal für die Sportereignisse.

 Die Ergebnisse der globalen Umfrage auf einen Blick:

Schauen Sie während der Arbeit Sport an? 
Ja, sogar mit Erlaubnis des Chefs, weil es zum Spaß am Arbeitsplatz beiträgt. 

11%

Ja, aber ohne, dass mich mein Chef sieht.

7%

 

 

Nein, das ist uns nicht gestattet.

25%

 

 

Nein, daran bin ich nicht interessiert.

57%

Quelle: Monster 6/2012

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