Einmal Blackberry, immer Blackberry

Einmal Blackberry, immer Blackberry. Einmal Apple, immer Apple. 35 Prozent der Smartphone-Besitzer wollen einfach keine andere Marke und vor allem sich nicht auf ein anderes System umstellen müssen. Was man sonst im Freundeskreis und an sich selbst beobachtet, hat die GFK jetzt belegt durch eine internationale Studie: Danach „mögen 35 Prozent der Smartphonebesitzer einfach keine anderen Smartphones“. Rund 30 Prozent der Deutschen mögen nicht ihre Daten, Flime, Musik undsoweiter mühsam übertragen müssen auf andere Betriebssysteme, international sind es 28 Prozent.

 

Bloß kein neues System lernen müssen

Solch einen Systemwechsel finden zehn Prozent der 4257 Smartphonebesitzer (Befragungszeitraum: 17. bis 28. Oktober 2011) in Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Japan, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA genauso schwierig wie den Wechsel der  Hausbank (elf Prozent) oder der Versicherung (zwölf Prozent).

 

Was die Nutzer konkret davon abhält? Zum Beispiel, dass sie ihre individuellen Einstellungen verlieren wie die Accounts für Mails oder Facebook. Fazit: Je intensiver jemand sein Smartphone nutzt mit installierten Apps undsoweiter, umso stärker bleibt er seiner Marke treu. Ab der Schwelle von sieben Apps erreicht die Markenloylaität international 70 Prozent. Die GFK-Studie im Detail: „In Deutschland ist dies immerhin bei 45 Prozent der Smartphone-Nutzer der Fall – und die Deutschen belegen damit im internationalen Vergleich eher einen der hinteren Ränge. Bei Verbrauchern in den USA ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass sie sieben oder mehr Apps verwenden (61 Prozent), gefolgt von China (56 Prozent) und Brasilien (53 Prozent). Die anderen europäischen Länder bewegen sich in etwa auf dem Niveau von Deutschland: in Frankreich und Italien liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sieben oder mehr Apps im Einsatz sind bei 46 Prozent, in Spanien (43 Prozent) und Großbritannien (42 Prozent) leicht darunter.“

 

Ordnungsliebende Deutsche

Bezeichnend für die Deutschen: „Überdurchschnittlich stark wird das Smartphone hierzulande hingegen zur Organisation des Alltags mittels Kalender und ähnlicher Applikationen genutzt“, laut GFK-Studie.

www.gfk.com

 

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Alle Kommentare [1]

  1. Liebe Kollegin, liebe Claudia, liebe Blogleser/in,

    ich hatte bis vor Kurzem, bevor mein BlackBerry seinen Dienst aufgab, eine Aversion gegen das iPhone. Nun habe ich BB Bold 9700 gegen iPhone 3G getauscht. Ich gehöre also schon einmal nicht zu dem Drittel der Nichtwechsler, sondern zu den anderen zwei Dritteln. Mein Fazit nach dem Wechsel: Die Geräte nehmen sich überhaupt nichts!!! Jedes hat seine Stärken und Schwächen. BlackBerry ist viel schneller, macht bessere Fotos, verknüpft Apps wie Twitter und Facebook besser, hat einen lang haltenden Akku, dafür ist der Anwendungsspeicher definitiv zu klein und die Handhabung etwas umständlicher – zum Beispiel beim Einrichten der E-Mail-Konten genügt beim iPhone die Eingabe der E-Mail-Adresse und des Passwortes, auch Apps sind leicht zu installieren (kein Neustart erforderlich). Dafür ist das 3G super langsam, Fotos damit zu machen, kann man sich abschmicken – und das ist auch beim 4S noch nicht optimal. Unter dem Strich vermisse ich eine gute Fotokamera und meinen individuellen Klingelton „Ich bin der Präsident“ von Rainald Grebe.

    Beste Grüße vom Neu-iPhoner, Kollegen und „Börsen-Bibliothekar“