Ich habe einen Traum…wie sieht das optimale Arbeitsumfeld aus?

Was macht für Beschäftigte ihren Arbeitsplatz attraktiv? Was lässt sie wohl fühlen? Und was vermissen sie? Und zwar langfristig? Der international tätige Bürodienstleister Regus hat 17.000 Mitarbeiter in über 80 Ländern danach befragt und kam zu Ergebnissen, die – ehrlich gesagt – nicht überraschen, aber ihnen anscheinend dennoch hartnäckig verweigert werden:

 

Die wichtigsten Faktoren für die Mitarbeiterzufriedenheit in Deutschland:

1. Die Arbeit anderer mit Worten anerkennen 62 Prozent
2. Allen Mitarbeitern, auch den jüngeren gegenüber, Respekt zeigen 61 Prozent

3. Austausch von Wissen unter den Kollegen fördern 60 Prozent
4. Kollegen bei Stresssituationen Unterstützung anbieten 25 Prozent

 

 

Die wichtigsten Faktoren für die Mitarbeiterzufriedenheit weltweit:

1. Allen Mitarbeitern, auch den jüngeren gegenüber, Respekt zeigen 61 Prozent
2. Die Arbeit anderer mit Worten anerkennen 49 Prozent
3. Austausch von Wissen unter den Kollegen fördern 49 Prozent
4. Erfolge von Kollegen ankündigen und feiern 33 Prozent

Bemerkenswert ist, dass der vierte Punkt in der weltweiten Wunschliste auf der deutschen nicht vorkommt – und man sich stattdessen Unterstützung von Kollegen möchte, wenn´s stressig wird.

Ob das zu bedeuten hat, dass dieser Punkt international selbstverständlich ist – aber nicht hierzulande? Auch interessant ist; dass hierzulande keiner seine Erfolge vor den Kollegen verkündet haben und von denen gefeiert werden möchte. Zumindest nicht so viele.

Regus-Deutschland-Chef Michael Barth rät deutschen Vorgesetzten, gerade in den Sommermonaten sich um die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu kümmern. Der Grund laut Regus: In den Sommerferien würden die Leute oft Bilanz für ihren Job ziehen und überlegen, ob sie das Unternehmen wechseln sollen. Bath: „Die Ergebnisse dieser Studie sollten Manager wachrütteln und ihnen klar machen, dass es relativ einfach ist, die Zufriedenheit der Arbeitnehmer zu sichern.“ Und vor allem die Firma nichts kostet. So ein Lob beispielsweise.

Denn der steigende Druck und die langen Tage beeinträchtigen das Privat- und Familienleben der Menschen.

Unternehmen, die zu den Betriebsfesten die Partner und Familien ihrer Leute nicht miteinladen, brauchen sich nicht wundern, wenn sie in den Familien schon mal keine Sympathiepunkte mehr bekommen. Insbesondere wenn die Mitarbeiter viele unbezahlte Überstunden schieben müssen – in diesen arbeitsverdichteten Zeiten.

www.regus.com

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