Gerry Weber golft mit den Hasen – der Modeunternehmer beantwortet den Fragebogen „Soll und Haben“ für die WirtschaftsWoche

Modeunternehmer Gerhard Weber  aus Halle – „Gerry Weber International“ verrät wiwo.de Persönliches und Privates und beantwortet den Fragebogen „Soll und Haben“ aus der Wirtschaftswoche – in ungekürzter Langfassung exklusiv im  Management-Blog auf wiwo.de:

Aktien oder Gold?

Aktien, sind sehr interessant und wir sehen – nicht nur mit den eigenen – Aktien gut aus.

 

gerhard_weber

iPhone oder Blackberry?

Blackberry, das hab ich schon lange und komme gut damit klar.

 

Cabrio oder SUV?

Cabrio, ich hatte lange Jahre ein Käfer Cabriolet.

 

Schaltung oder Automatik?

Automatik, es ist einfacher und die sind heute so gut, dass man da keinen Verlust mehr hat. Heute fahre ich einen Cayenne und der ist mit einer Automatik ebenso schnell wie mit einer Schaltung.

 

Apartment oder Villa?

Das Wort Villa stört mich. Ich habe Häuser auf Mallorca und in Halle. Auf Mallorca habe ich zwar eine Auffahrt mit Palmen und Terrasse mit Meerblick, in Halle ein altes Bauernhaus mit viel Garten, aber das sind Häuser, keine Villen. „Villa“ ist für mich negativ besetzt: Das hatten in meiner Kindheit Millionäre

 

Handaufzug oder Automatik?

Automatik

 

Fitnessstudio oder Waldlauf?

Ich laufe jeden Morgen auf dem Golfplatz, stehe um 4.30 Uhr auf, der erste Abschlag ist um 5.15 Uhr. Ich schlage den Ball, fahre ein Stück mit dem Wagen und habe einem Golflehrer dabei. Beim zweiten Ball laufe ich bis zum Green. Ich brauche 1,40 Minuten für 18 Löcher. Um die Uhrzeit laufen noch die Rehe über die Wiesen, man sieht Bussarde und Hasen – und hat Ruhe.

 

Buch oder DVD?

Buch, ich lese viele Wirtschaftsbücher. Gerade: „Jag´ die Sanierer zum Teufel“ – das ist interessant geschrieben. Bis zum Sanierer darf man´s nicht kommen lassen. Da steht viel drin, was ich nur bestätigen kann, wie man´s nicht machen sollte. An einem Unternehmen muss man laufend dran bleiben. Wir brauchen keinen Sanierer, sondern gute Mitarbeiter und die muss man fördern – dann hat man auch keine Probleme.

 

Paris oder London?

Ich liebe London, das hat Klasse – die ganze Stadt mit ihren Häusern, ihren Gärten und Kaufhäusern. Paris ist immer so ein Gewimmel – in den Kaufhäusern wie auf den Straßen.

 

Kragen offen oder Krawatte?

Zu 90 Prozent Kragen offen, zu zehn Prozent Krawatte

 

Dusche oder Wanne?

Dusche, sie ist schneller und hygienischer – in der Wanne war ich höchstens als Baby.

 

Nass oder trocken rasieren?

Nass

 

Maßschuhe oder Sneakers?

Weder noch. Ich liebe einzelne Marken.

 

Perlen oder Diamanten?

Diamanten. Sie funkeln, Frauen lieben sie und eine Geldanlage sind sie auch.

 

Rotwein oder Weißwein?

Weisswein, den vertrage ich besser: am liebsten italienischen oder französischen von der Loire.

 

Jazz oder Klassik?

Heute Klassik, es ist besser zum entspannen – früher Jazz. Unser Stadion in Halle ist bei Klassikkonzerten mit Stars wie Anna Nebtrebkow immer voll.

 

Mountainbike oder Rennrad?

Beides mag ich nicht. Ich habe ein normales Fahrrad, das ich zu selten fahre.

 

Berge oder Meer?

Meer. Im Sommer Meer, im Winter die Berge – aber ich laufe nicht mehr Ski, seit meine Frau einen Unfall hatte.

 

Fenster- oder Gangplatz?

Grundsätzlich Gangplatz, da kann man grade in den kleinen Maschinen besser die Zeitung lesen.

 

Tee oder Kaffee?

Beides. Im Flieger Tee, in der Firma Kaffee

 

Stadt oder Land?

Ich lebe auf dem Land bei Halle, einer Kleinstadt. Das nächste Haus ist 300 Meter von meinem Wohnhaus entfernt, das ist angenehm. Ich störe keinen und keiner stört mich.

 

Zum Unternehmen Gerry Weber: http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/gerry-weber-erzielt-rekordergebnis-469573/

http://de.wikipedia.org/wiki/Gerry_Weber

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Alle Kommentare [1]

  1. Der Gerhard fuhr vor ewigen Zeiten auch mal einen Motorroller. Zum Kauf einer Harley Davidson ließ er sich allerdings nicht überreden, schade. Wäre gerne mal mit ihm durch die herrlichen Gefilde unseres Osnabrücker- und Lipper Landes im schönen Teutoburger Wald gedüst. Muss ja nicht immer Malle sein.