Die Budapester-Hamburg-Mannheimer-Sause, die sogar den AWD ins Spiel bringt

Die Sache wird immer skurriler. Der Ex-Vertriebschef, der damals – so berichtet das „Handelsblatt“ für die Party der Hamburg-Mannheimer in Ungarn mitverantwortlich gewesen sein soll, will eigentlich gar nicht dabei gewesen sein, – na jedenfalls nicht wirklich. Zwar war er in Budapest – ja. Auch bei der Reise. Aber nicht an dem ganz besonderen Abend und schon gar nicht in der Gellert-Therme  mit der Freiluft-Orgie. Er war an jenem legendären Abend nur in der Diskothek gewesen. Und was seine Mitarbeiter in der Gellert-Therme gemacht hätten, das wisse er schlicht nicht.

Sehr glaubwürdig. Und sein Name ist Hase. Alles klar. Und wer die Damen vom horizontalen Gewerbe eingeladen habe, das wisse er auch nicht.

Und prompt kommt die nächste Überraschung: Der damalige Vertriebschef des HMI ist nicht irgendwer, sondern der Schwager von Carsten Maschmayer, dem Gründer des umstrittenen und angefeindeten Finanzdienstleisters AWD. Mit dem hatte der damalige Hamburg-Mannheimer-Manager sieben Jahre lang zuvor bei dessen Unternehmen zusammen gearbeitet.

Ein Jahr nach der Sause in Budapest hat er das Versicherungsunternehmen verlassen, um für den AWD-Konkurrenten Formaxx zu arbeiten.

Ob ihm seine Ehefrau die Sache mit der Diskothek abnimmt?

Einer ist jedenfalls zumindest achtsam geworden, – achtsam ob seines guten Rufs: Borussia-Dortmund-Trainer Klopp lässt seinen Vertrag mit der Versicherung ruhen – bis auf weiteres, Klopp ist seit Juli des vergangenen Jahres „offizieller Botschafter“ der Hamburg-Mannheimer Versicherung.

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