Wenn im Flieger die anderen plötzlich ganz nah ranrücken

Was macht einen wirklich fertig im Flugzeug? Richtig, wenn der Hintermann einem ständig sein Knie ins Kreuz  boxt: 76 Prozent der Fluggäste stört es am meisten, wenn derjenige in der Reihe hinter ihm, gegen den Sitz drückt. Und was ist fast genauso schlimm? Wenn sich den Nebenmann allzu breit zu macht (71 Prozent). Gefragt hat das Reiseportal Lastminute.de rund 1 100 Teilnehmer.
Was Fluggäste auch noch stört? 45 Prozent regen sich über lautes Reden auf. 35 Prozent sind von Schnarchern genervt. 34 Prozent quält laute Musik vom Nachbarsitz. Da wirken die sieben Prozent, die sich über aufgezwungene Gespräche aufregen, wirklich  wenig.
Witziges Detail: 22 Prozent der Befragten stossen sich am Beifall-Klatschen für glücklich beendete Flüge – und 21 Prozent klatschen gar selbst.
Was ich übrigens nervig finde, sind Sitznachbarn im Fliger, die es nicht mal schaffen, „Guten Tag“ zu sagen. Die zwanghaft weggucken. Und die vor allem weggucken, wenn ich meinen Mantel nicht aus der Klappe  über den Sitzen wieder herausbekommen und eigentlich zupackende Hilfe brauche – wobei sie selbst meinen Mantel ganz nach hinten geschubst haben. Wo ich garantiert nicht mehr  drankomme.
Was fast genauso gut ist? Diejenigen, die lässig ihren Sitz in die 45-Grad-Position bringen und es sich gemütlich machen. Ohne sich zu vergewissern, ob hinter ihnen genug Platz dafür ist  – und es für mich dahinter plötzlich ganz eng wird.

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Alle Kommentare [1]

  1. Am meisten nerven mich lange Wartezeiten im Flieger auf dem Parkway oder in er Luft , wenn ich z.B. schon zum 5ten mal über meine Gemeinde nahe Frankfurt gekurvt bin. Mitreisende und Ihre Art zu reisen stören mich da weniger. Schlieslich sind derartige Begegnungen , welche beschreiben wurden, nach 2 – 10 Stunden meist Vergangenheit und ien geräumiges Hotelzimmer , oder zu Hause wartet mit einer Dusche.