Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Fitnessketten-Gründer Stephan Schulan, der als Rentner Schulweghelfer sein will

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Stephan Schulan, CEO der Fitnesskette All Inclusive Fitness

 

Stephan Schulan (Foto: PR/All Inclusive Fitness)

 

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

All Inclusive Fitness ist ein Fitnessanbieter mit einem besonderen Fokus auf ganzheitliche Fitness- und Wellnessangebote.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Unter der Woche geht’s bei mir sehr früh los – gerne schon ab 4:45 Uhr. Ehe im Haus richtig Leben einkehrt, genieße ich die Ruhe bis meine beiden Jungs aufwachen.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?

Das Geburtstagsgeschenk für den Praktikanten besorge ich immer noch gerne selbst.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Er ist der Einzige, der auf dem Sommerfest zu Helene Fischer tanzt, als gäbe es keinen Morgen – und dann trotzdem um sieben Uhr am Meetingtisch sitzt, als wäre nichts gewesen.

 

Tee oder Kaffee?

Tee. Aber wenn’s schon Koffein sein soll, dann Jacky Cola.

 

Ihr Spitzname ist…? 

Meine Mutter hat mich immer Wurschtel genannt. Ich war sehr klein und zierlich, der Spitzname ist dann bis heute geblieben, trotz meiner 1,99 Meter.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich schaffe es einfach nicht, das Haus auf Anhieb komplett ausgerüstet zu verlassen. Meist laufe ich dreimal zwischen Auto und Tür hin und her, bis ich wirklich alles dabei habe, was ich brauche. Meine Frau und meine Kinder wetten manchmal, wie viele Runden ich diesmal drehe.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn Menschen aus Prinzip „nein“ sagen, weil sie Angst vor Veränderung haben.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Ich neige zu Unpünktlichkeit, ich bin selbst niemandem böse, wenn er unpünktlich ist. Mir fehlt manchmal das Verständnis dafür, dass fünf Minuten Verspätung für manche Leute ein Problem sind.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Schulweghelfer. Die Helfer-Weste habe ich schon im Schrank.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Großzügigkeit im Großen und im Kleinen.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Mein Smartphone oder Tablet. Und ein Armband, das mir meine Kinder und meine Frau geschenkt haben und das ich immer trage.

 

(Foto: PR/All Inclusive Fitness)

 

Was war Ihr peinlichster Moment?

Ich tanze und singe auf jeder Firmenfeier zu Schlagern – aus Überzeugung. Wer das aushält, dem ist eh´ nichts mehr peinlich. Ich nehm‘ mich nicht so wichtig.

 

Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?

Den Tod meiner Mutter. Exmatrikuliert zu werden, war natürlich schlimm – aber hätte ich das Studium durchgezogen, wäre ich heute vielleicht ein schlechter Landschaftsgärtner und nicht CEO meines eigenen Unternehmens.

 

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter übernommen?

Ihre liebevolle Ruhe. Sie war nie hektisch..

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Der Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz. Ein Blick hinter die Kulissen dieses wahnsinnig mutigen Markenaufbaus und der Red-Bull-Welt an sich würde mich faszinieren.

Oder: Barkeeper in der Bob-Marley-Bar auf Koh Samui.

 

 

 

 

 

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