Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Guido Zeppenfeld von Mayer Brown, der als Rentner im Hafen von Ibiza Straßenmusik machen will

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Guido Zeppenfeld, Managing Partner der Kanzlei Mayer Brown, die in 1881 in Chicago gegründet wurde und weltweit 1.900 Anwälte an 22 Standorten in Nord- und Südamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten hat.

 

Guido Zeppenfeld (PR/Mayer Brown)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

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Womit beginnt Ihr normaler Tag?

Der Wecker klingelt um fünf Uhr. Aufstehen mit tagesformabhängiger Verzögerung. Kaffee, Zeitung, Kippchen. Danach etwas Schwimmen.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?

Ich rauche im Büro, ganz old-school, und habe die Fenster im Büro immer offen. Dass  Raucher üblicherweise entspannt sind, trifft auf mich leider nicht immer zu.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Das mit dem Rauchen würden sie bestätigen. Das andere, befürchte ich, auch.

 

Tee oder Kaffee?

Ich mag beides, vor allem türkischen çay. Unter der Woche allerdings überwiegend Kaffee, weil’s schneller geht.

 

Ihr Spitzname ist…?

Bei der Bundeswehr war ich oft nur „Zeppi“. Heute nennen mich nur noch wenige so.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Privat hat für mich jede Sache drei Seiten – eine positive, eine negative und eine komische. Dabei überwiegt für mich meist das Komische, was nicht immer und überall gut ankommt.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Menschen, die immer die Schuld bei anderen oder in den Umständen suchen, wenn sie ihre Ziele nicht erreichen.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Meine angeborene Ungeduld.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Philosophie studieren und mindestens einmal die Woche im Hafen von Ibiza Straßenmusik machen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn man sich nicht mit halben Sachen zufrieden gibt.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Meine Lesebrille, mein Handy und meine Zigarillos.

 

Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?

Auf den Tod meines Hundes Rocky.

 

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter übernommen?

Leider meinen Jähzorn.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Den des Sportreporters, der im Fernsehen das Finale der Fußball-WM 2026 moderieren wird. Damit endlich mal wahre Leidenschaft in die Moderation kommt, wenn Deutschland seinen fünften Stern gewinnt.

 

 

(Foto: Privat)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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