Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Jan-Peer Laabs, Vorstandssprecher von Apetito, dem Hersteller von Menüs und Verpflegungskonzepten aus Rheine mit 1,246 Milliarden Euro Umsatz und rund 12.700 Mitarbeitern weltweit.

Jan-Peer Laabs (Foto: PR/Apetito)
Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.
Wir kochen für mehr als eine Millionen Menschen pro Tag am Arbeitsplatz, in der Kita oder als Essen auf Rädern.
Womit beginnt Ihr Tag?
Mein Tag startet um circa sechs Uhr, dann mache ich das Frühstück für meine drei Kinder. Sobald die Kinder auf dem Weg zur Schule sind, geht’s für mich ins Büro. Auf dem Weg zur Arbeit höre ich immer ein gutes Live-Musikstück – von ACDC bis Mozart.
Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?
Ich esse immer zwei Desserts, dafür aber abends wenig. …meist ein Pudding und ein Eis im Anschluss an mein Mittagessen. Und ich sorge immer für eine ordentliche Verpflegung gemäß dem Motto: Ohne Mampf, keinen Kampf!
… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Ich lasse grundsätzlich meine Tasche immer auf dem Schreibtisch stehen. Ich rede mit jedem, mit unserem Kurier genauso wie mit dem Aufsichtsrat.
Tee oder Kaffee?
Definitiv Kaffee, schwarz.
Ihr Spitzname ist…?
Mein Spitzname aus meinen beruflichen Anfängen ist „Stift“.
Verraten Sie eine Marotte.
Ich kaue beim Denken auf Stiften rum. Hoher Verschleiß – warum auch sonst der Spitzname?
Was bringt Sie in Harnisch?
Wenn meine Kinder ihre Schuhe im Flur verteilen. Vogeldreck auf dem frisch gereinigten Auto. Meine Steuererklärung, sie bedeutet zu viel Aufwand und ich frage mich jedes mal: Wo bleibt der Bierdeckel?
…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Ich bin immer fünf Minuten zu spät – privat wie auch im Job und habe gefühlt nie Zeit.
Was möchten Sie gerne in Rente machen?
Endlich den Keller aufräumen. Schöne Grüße an dieser Stelle an meine Frau.
Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Positives Mindset – Zielstrebigkeit – Inspiration – Optimismus
Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?
1. Stifte
2. Handy
3. Analoges Notizbuch
Was war Ihr peinlichster Moment?
Ich habe mal das Auto meiner Babysitterin kaputtgefahren. Ich war sechs Jahre alt und der Wagen wollte einfach nicht in die Garage passen.
Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?
Auf einer Dienstreise nach Kopenhagen mit dem Zug: Nach einem Stromausfall standen wir plötzlich Mitten im Nirgendwo von Dänemark und kamen nicht weiter. Es folgten acht lange Stunden im Schienenersatzverkehr.
Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter übernommen?
Empathie und Mitgefühl.
Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Ich wäre gerne einen Tag lang Kreuzfahrtkapitän. Viel Technik, viel Meer, viel Kulinarik und gutes Essen.

(Foto: Privat)
„Das sind meine Stress-Gadgets, die ich beim Denken und Telefonieren gerne in die Hand nehme. Hilft beim Denken sozusagen. Das rote Herz ist ein Werbegeschenk unserer dänischen Tochter DDM“, erzählt Jan-Peer Laabs.
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