Fragebogen „Nahaufnahme“ mit IT-Unternehmer Erik Sterck, der gerne mal einen Tag Formel-1-Fahrer wäre

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Erik Sterck, Chef des gleichnamigen IT-Dienstleisters in Leonberg bei Stuttgart

 

Erik Sterck (Foto: PR / Erik Sterck GmbH)


Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Erik Sterck konzeptioniert innovative und hybride Lösungen für Datacenter-Infrastrukturen für den gehobenen Mittelstand.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Mit einer Tasse Kaffee um acht Uhr früh und etwas Zeit für mich, bevor ich in den IT-Dschungel eintauche.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?

Ich lache gerne und habe immer ein wenig Schabernack im Kopf. Zum Beispiel meine April-Scherze auf LinkedIn: Posten | Feed | LinkedIn

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

„Man hört gleich, wenn der Erik im Haus ist!“

 

Tee oder Kaffee?

Erst der Morgenkaffee, danach nur noch Tee. Die sechs bis sieben Pötte Kaffee pro Tag habe ich mir abgewöhnt…

 

Ihr Spitzname ist…?

Frosch oder im internationalen Mail-Verkehr auch gerne Frog.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ja … peinlich. Meinen Kopf seitlich auf ein Kissen zu legen, kann bei mir dauern. Wenn sich mein Ohr nicht exakt richtig anfühlt, starte ich eine kleine Optimierungsschleife: Kopf anheben, neu ablegen – drei- bis fünfmal, bis das Set-up passt.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Eine schlechte Feedback-Kultur. Keine Antworten zu bekommen und mehrfach nachfragen zu müssen, macht etwas mit mir.

… und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

… dass ich alles auf Wiedervorlage lege und dazu neige, ständig und meist etwas zu früh nachzufragen.

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Alle Social-Media-Aktivitäten sofort beenden und ein Jahr lang dem Formel-1-Zirkus nachreisen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Mitmenschlichkeit. Am Flughafen ist einmal eine ältere Frau gestürzt, und erstaunlich viele sind einfach weitergegangen. Der eine, der stehenblieb und mir beim Aufhelfen der Frau half, war derjenige, den ich geschätzt habe.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Auto, Motorrad, Unterhose.

 

Was war Ihr peinlichster Moment?

Mit Abstand mein Sauna-Besuch in Italien. Die Brille ausgezogen, mehr oder weniger nichts mehr gesehen, und wie immer ging ich ohne Kleidung in die Saunakabine. Als sich die Augen etwas mehr an das Sehen ohne Brille gewöhnt hatten, wurde schnell klar, dass es eine Textilsauna war …

 

Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?

Auf den Sauna-Besuch in Italien. Und auf meinen Bundeswehr-Grundwehrdienst. Der brachte mir außer 25 Kilo Gewichtszunahme und enormer Langeweile gar nichts.

 

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter übernommen?

Nähe zu Menschen und Empathie.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Lewis Hamilton. Einen Tag lang Formel-1-Fahrer bei Ferrari zu sein, das hätte etwas.

 

(Foto: Privat)

„Mein Schwiegervater hat irgendwann mal ein Bild von einem grinsenden Frosch gesehen, während ich danebenstand. Er schaute erst das Bild an, dann mich, und meinte nur: `Der grinst genauso wie du.` Seitdem habe ich den Spitznamen weg. Und weil das offenbar alle sehr lustig finden, bringen mir meine Kollegen seitdem aus jedem Urlaub Porzellanfrösche mit – oder eben auch mal so eine Tasse“, erzählt Erik Sterck.

 

 

 

 

 

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